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Pestizid Aktions-Netzwerk e.V.

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EU-Mitgliedstaaten stimmen umstrittenem Entwurf der EU-Kommission zur Identifizierung hormonschädlicher Chemikalien in Pestiziden zu

Stopp hormonellwirksame_Schadstoffe Die Entscheidung im Pestizidausschuss der EU am 13.12.2017, die von der EU-Kommission vorgelegten Kriterien zur Identifizierung hormonschädlicher Chemikalien (EDCs) für Pestizide anzunehmen, wird von Seiten der Umweltverbände PAN Germany, BUND, WECF, HEJSupport, Umweltinstitut München e.V., SumOfUs und CBG sehr kritisch gesehen. Eine breite Koalition europäischer Organisationen der Zivilgesellschaft und die internationale Wissenschaftsvereinigung Endocrine Society hatten den Entwurf scharf kritisiert, weil dieser nicht geeignet ist, Mensch und Umwelt effektiv vor hormonschädlichen Stoffen zu schützen. Nach wie vor ist die Beweislast für eine Einstufung als EDC so hoch, dass wahrscheinlich nur wenige Stoffe tatsächlich auch als solche identifiziert und dementsprechend verboten werden können. Wie schon bei Glyphosat, haben die EU Mitgliedstaaten wieder einmal die Chance verpasst, für Umwelt und Gesundheit gefährliche Pestizide vom Markt zu nehmen. Das ist eine klare Entscheidung zu Gunsten der Pestizidindustrie.
Mehr dazu in der gemeinsamen Stellungnahme: SCOPAFF Entscheidung 20171213 Statement_NGO-Allianz_EDC-Kriterien

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Bienen und Artenvielfalt schützen: Europäische Save the Bees Coalition fordert ein umfassendes Verbot von Neonikotinoiden

Save the Bees Im Dezember 2013 hat die EU-Kommission entschieden, den Einsatz der drei hochgradig bienengiftigen Insektizide aus der Gruppe der Neonikotinoide Imidacloprid, Clothianidin und Thiamethoxam vorläufig zu beschränken. Zum 4. Jahrestag dieses Teilverbots belegt eine Vielzahl wissenschaftlicher Studien, dass das Teilverbot für die Anwendung dieser Insektizide in "für Bienen attraktiven Kulturen" bei weitem nicht ausreicht, um Bestäuber ausreichend vor Vergiftungen zu schützen. 80 europäische Nichtregierungsorganisationen, die sich zur europäischen Save the Bees Coalition zusammengeschlossen haben, fordern die Mitgliedsstaaten daher auf, die Neonikotinoide endlich zu verbieten - ohne weitere Verzögerung und ohne Einschränkung.
Presse-Information vom 5.12.2017

Day of No Pesticide Use

Am 3. Dezember diesen Jahres jährt sich zum 33. Mal die Pestizid-Katastrophe im indischen Bhopal. Tausende Kinder, Frauen und Männer kamen damals sofort ums Leben, bis heute gibt es eine halbe Millionen Opfer.
Das Internationale Pesticide Action Network (PAN), das in diesem Jahr sein 35. Bestehen begeht, erinnert mit dem "Day of No Pesticide Use" an jedem 3. Dezember an die Katastrophe und daran, wie Pestizide überall auf der Welt Menschen, Gemeinschaften und Umwelt schädigen.
Presse-Information (Englisch) vom 3.12.2017

Glyphosat: Die Wahrheit gehört uns!
Auch wenn sie uns noch einmal für 5 Jahre gestohlen wurde.

Die Wiedergenehmigung von Glyphosat am 27.11.2017 war eine politische Entscheidung. Ebenso wäre das Verbot von Glyphosat eine politische Entscheidung gewesen. Der entscheidende Unterschied ist, dass diese Wiedergenehmigung eben gerade nicht auf wissenschaftlichen Fakten beruht, obwohl die Behördenvertreter versuchen, es uns weiszumachen. Die "wissenschaftliche" Grundlage der Behörden basierte zunächst auf der Verschweigung bzw. dem Ignorieren von Fakten, worauf PAN schon im Dezember 2014 und im April 2015 hingewiesen hat. weiterlesen

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Ein harter Schlag: Glyphosat wird für weitere 5 Jahre in der EU genehmigt

Am 27.11.2017 stimmte eine qualifizierte Mehrheit der EU-Mitgliedstaaten im Berufungsausschuss für den Vorschlag der Kommission, die Genehmigung von Glyphosat um fünf Jahre zu verlängern. Obwohl sich mehr als eine Million europäische Bürger für ein Verbot von Glyphosat aussprachen und das Europäische Parlament empfiehlt die Verwendung des Totalherbizids in der Landwirtschaft schrittweise einzustellen, stimmten 18 Mitgliedstaaten dafür, Glyphosat für weitere fünf Jahre in der EU zu genehmigen. weiterlesen

Glyphosat – Gibt es Alternativen?

Screenshot Im Kontext der Debatten um die Risiken des Totalherbizids Glyphosat und der drohenden Erneuerung der Genehmigung in der EU stellt sich die Frage, ob es wirksame Alternativmethoden zur chemischen Beikrautbekämpfung gibt. Darüber informiert die neue Studie "Alternative methods in weed management to the use of glyphosate and other herbicides" die von PAN Europe in Zusammenarbeit und Unterstützung der EP-Fraktion Die Grünen/EFA ausgearbeitet wurde. weiterlesen
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Neue Studie aus Südtirol:
Pestizide: Sensible Zonen sind nicht ausreichend geschützt!

Pestizide/Abdrift - Die Bestimmungen im Bereich der Verwendung von Pestiziden definieren sogenannte sensible Zonen als von der Bevölkerung frequentierte bzw. von gefährdeten Personengruppen aufgesuchte Bereiche. Dazu gehören Schulhöfe und Kinderspielplätze ebenso wie Parks und Grünflächen von Pflegeeinrichtungen. Diese sensiblen Zonen sind besonders vor Pestiziden zu schützen. Doch wie gut funktioniert dies mit der derzeitigen Regelung und der praktischen Handhabung der Ausbringungs- und Abstandsnormen in Südtirol? Dieser Frage ist der Dachverband für Natur- und Umweltschutz in Südtirol zusammen mit einigen seiner Umweltgruppen in Südtirol und dem Pesticide Action Network (PAN) Europe nachgegangen und hat heuer im Mai insgesamt 71 Kinderspielplätze im Obstbaugebiet Südtirols auf das Vorhandensein von Pestiziden untersuchen lassen. weiterlesen
Dokumente zu Thema:
Bewertung von Pestizidrückständen in Pflanzenmaterial (Grasproben vom 16.-23.5.2017) aus Südtirol
Pestizidstudie 2017 Resümee
Studie zur Pestizid-Kontamination von Spielplätzen im Obstbaugebiet Südtirols

Ein Erfolg für den Umwelt- und Verbraucherschutz: Halbgarer Kommissionsentwurf zur Identifizierung hormonschädlicher Chemikalien scheitert im EU-Parlament

Stopp hormonellwirksame_SchadstoffeDie heutige Entscheidung des europäischen Parlaments, den Entwurf der EU-Kommission für Kriterien zur Identifizierung hormonschädlicher Chemikalien abzulehnen, wird ausdrücklich von Seiten der Umweltverbände PAN Germany, BUND, WECF, HEJSupport, Umweltinstitut München e.V., SumOfUs und CBG begrüßt. Eine breite Koalition europäischer Organisationen der Zivilgesellschaft und die Internationale Endocrine Society hatten den Entwurf im Vorfeld scharf kritisiert, weil dieser aus ihrer Sicht weder rechtskonform noch geeignet ist, Mensch und Umwelt effektiv vor hormonschädlichen Stoffen zu schützen. Der Umweltausschuss des EU-Parlaments hatte bereits auf seiner Sitzung am 28. Oktober 2017 dem Kommissionsvorschlag eine Absage erteilt. mehr dazu

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Hochgefährliche Pestizide in Mexiko

Logo Pestizid-Brief
Hochgefährliche Pestizide belasten Menschen und ihre Umwelt weltweit. Seit vielen Jahren setzt sich PAN daher für ein Ende der Nutzung hochgefährlicher Pestizide ein. Der neue Report über hochgefährliche Pestizide in Mexiko ist das Ergebnis interdisziplinärer Arbeit, die durch PAN Mexico (RAPAM) koordiniert und editiert wurde und an der 36 Spezialisten diverser Universitäten und zivilgesellschaftlicher Organisationen mitgearbeitet haben. Er nimmt Bezug auf die PAN-Liste hochgefährlicher Pestizide, beschreibt dringenden Handlungsbedarf und formuliert Problemlösungsansätze. Der Report ist bisher in spanischer Sprache unter dem Titel "Los plaguicidas altamente peligrosos en Mèxico" verfügbar (1) und soll demnächst auch in Englisch erscheinen. Dieser Pestizid-Brief fasst den Inhalt und die Intentionen des Reports zusammen. Mehr dazu im Pestizid-Brief 3-2017
Weitere Pestizid-Brief Artikel

Umweltgruppen fordern von der US Umweltbehörde sofortige Schritte zum Verbot von Chlorpyrifos

PAN Nordamerika und das Natural Resources Defense Council (NRDC) haben gestern rechtliche Schritte gegen die Entscheidung der US Umweltbehörde EPA eingeleitet, sich von dem bisherigen Kurs hin zu einem Verbot des hochgefährlichen Pestizids Chlorpyrifos, zu verabschieden. Der neue, von US Präsident Donald Trump eingesetzte, industriefreundliche EPA Chef Scott Pruitt ignoriert mit seiner ersten Amtsentscheidung, Chlorpyrifos nicht zu verbieten, wissenschaftliche Erkenntnisse und Experten-Empfehlungen seiner eigenen Behörde. Mehr dazu

Offener Brief an die EU: Fusionen von Agrarkonzernen verhindern

Fast 200 Organisationen aus ganz Europa - darunter PAN Germany - fordern die Europäische Kommission in einem offenen Brief dazu auf, die Fusionspläne von Bayer und Monsanto, Dow Chemical und DuPont sowie Syngenta und ChemChina zu stoppen.
Download des Offenen Briefs an die Europäische Kommission (in englischer Sprache)

Gefährliches Bayer-Pestizid: Deutsche Behörde kontrolliert Export von Pestiziden nicht ausreichend

Berlin, 13. März 2017 - Bei Export-Kontrollen von Pestiziden endet die Pflicht deutscher Behörden an den eigenen Landesgrenzen. Darauf beharrt die Landwirtschaftskammer Nordrhein-Westfalen. In einer Ordnungswidrigkeitsanzeige im Oktober 2016 hatte das European Center for Constitutional and Human Rights (ECCHR) die Kammer aufgefordert, die Geschäftspraktiken der Bayer AG zu untersuchen. Der Pflanzenschutzdienst sollte prüfen, ob Bayer beim Vertrieb des giftigen Pflanzenschutzmittels Nativo 75 WG gegen gute Handelspraktiken verstößt. In Europa verkauft der Bayer-Konzern Nativo mit der Warnung: "Kann möglicherweise das ungeborene Leben schädigen". Auf den in Indien erhältlichen Produkten der Tochterfirma Bayer CropScience Ltd. fehlt diese Warnung. mehr dazu



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Antibiotika in der Tierhaltung. Wie lassen sich Umweltbelastungen reduzieren und Resistenzen vermeiden?

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Tierarzneimittel-Belastungen: mehr Transparenz - besserer Umweltschutz

Cover Tierarzneimittel Hintergrundpapier Vor dem Hintergrund der Belastung von Luft, Böden und Gewässern mit Tierarzneimitteln und der laufenden Überarbeitung des europäischen Tierarzneimittelrechts fokussiert das Hintergrundpapier auf folgende Themen und bezieht Position: Einführung eines Wirkstoff-Monographie-Systems zur Dokumentation umweltrelevanter Daten, Einführung eines Umwelt-Monitorings für Tierarzneimittel-Wirkstoffe und Überarbeitung des Pharmakovigilanz-System zur Überwachung der Umweltwirkung von Tierarzneimitteln.
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PAN-Faltblatt: "Ihr Manöver für Umwelt und Gesundheit: Alternativen zu Biozid-Antifoulings"

Faltblatt Antifouling-Alternativen Bald beginnt die neue Sportbootsaison. Viele Eigner und Vereine starten jetzt damit, ihre Boote klar zu machen. Dazu gehört auch der Bewuchsschutz am Rumpf. Das neue Faltblatt gibt Anregungen für umweltschonende Verfahren statt des Einsatzes umweltgefährlicher biozidhaltiger Antifouling-Beschichtungen.
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Bestellformular (pdf-Datei, 326 kb) zum Ausdrucken

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EDC-Free Europe ist ein Zusammenschluss von über 50 Organisationen der Zivilgesellschaft, darunter PAN Germany und PAN Europe, die sich für schnellere und strengere Schutzmaßnahmen gegen hormonell wirksame Chemikalien (endocrine disrupting chemicals, EDCs) einsetzen. Der neue Nachrichten-Service informiert Sie über aktuelle Entwicklungen zum Thema EDCs.
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Biozidbehandelte Waren: Nutzen Sie Ihr Verbraucherrecht

PAN unterstützt Sie mit einem Musterbrief (Word-97-2003-Datei), unterstützen Sie uns und melden uns Mängel bei der Deklaration biozidbehandelter Waren.
Mehr dazu

Pestizid-Abdrift melden

Pestizid-Abdrift melden Von Pestizid-Abdrift kann jeder betroffen sein. PAN möchte zu einer besseren Dokumentation von Abdrift-Fällen beitragen.
Betroffene Menschen können über ihre Belästigungen und Schädigungen durch Pestizid-Abdrift PAN berichten. Nutzen Sie bitte dazu den "PAN Meldebogen Pestizid-Abdrift"
Häufig gestellte Fragen zu Pestizid-Abdrift

Supermarkt-Initiative

Header Website supermarktmacht.de Angesichts der besorgniserregenden Konzentration im (Lebensmittel-)Einzelhandel gehört das Thema Einkaufsmacht auf die politische Tagesordnung. Der Missbrauch der Einkaufsmacht muss unterbunden werden. Unfaire Einkaufspraktiken führen zu hohen ökologischen Folgekosten und sozialen Missständen. Mehr dazu auf www.supermarktmacht.de

















































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