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Pestizid Aktions-Netzwerk e.V.

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Stoppt hormonschädliche Chemikalien – Nichtregierungsorganisationen übergeben Umweltministerin Hendricks 100.000 Unterschriften

PetitionsübergabeMehr als 100.000 Menschen fordern von der Politik mehr Schutz vor hormonschädlichen Chemikalien. Eine Allianz deutscher Nichtregierungsorganisationen übergab heute in Berlin Bundesumweltministerin Barbara Hendricks die rund 100.000 Unterschriften der gemeinsamen Online- Petition „Gesundheit geht vor - Hormongifte stoppen“1. Gefordert wird ein starkes Engagement Deutschlands für hohe Schutzstandards für Mensch und Umwelt gegenüber den Gefahren hormonschädlicher Stoffe und eine klare Haltung gegen die ungenügenden Vorschläge der EU-Kommission diese Stoffe zu regulieren.
Download der gemeinsamen Pressemitteilung von WECF, PAN Germany, BUND, Umweltinstitut München, SumOfUs und HEJSupport und der Koordination gegen Bayer-Gefahren vom 30.11.2016

EDC-Kriterien – Neue Kommissionsentwürfe enttäuschen
Verbände äußern Bedenken

Stop hormone-disrupting chemoicalsIm Hinblick auf die für den 18. November 2016 angesetzte Diskussion im Ständigen Ausschuss für Pflanzen, Tiere, Lebensmittel und Futtermittel zum Vorschlag der EU-Kommission für Kriterien zur Identifizierung von hormonschädlichen Chemikalien (Endokrine Disruptoren, ED) im Rahmen der Pestizid- (1107/2009/EG) und Biozid-Verordnungen (528/2012/EG), haben die Nichtregierungsorganisationen PAN Germany, BUND, WECF, Umweltinstitut München, Coordination gegen Bayer-Gefahren, SumOfUs und hej!support Bedenken hinsichtlich des neu überarbeiteten Kommissions-Vorschlags in einem Offenen Brief an Bundesumweltministerin Hendricks und Bundeslandwirtschaftsminister Schmidt zum Ausdruck gebracht.
Download des Verbändebriefs vom 16.11.2016 (pdf-file)
Siehe auch den PAN Germany BLOG-Beitrag "EDC-Kriterien – Neue Kommissionsentwürfe enttäuschen"

Jetzt unterstützen! Gesundheit geht vor! Hormongifte stoppen!

Logo EDC AktionMachen Sie mit und unterzeichnen Sie einen dringenden Appell an Bundesumweltministerin Frau Barbara Hendricks und an Bundeslandwirtschaftsminister Herrn Christian Schmidt.
Fordern Sie die Bundesminister auf, die aktuellen Vorschläge der EU-Kommission für die Identifizierung von hormonschädlichen Pestiziden und Bioziden abzulehnen und Verbesserungen einzufordern.
mehr dazu
Weitere Meldungen, Informationen und Publikationen zu hormonell wirksamen Chemikalien finden Sie in unserer Info-Datenbank

Monsanto Tribunal

Dr. Peter Clausing von PAN Germany war eingeladen, am 16. Oktober 2016 vor dem Monsanto-Tribunal in Den Haag als Zeuge auszusagen. Das Dokument (in englischer Sprache), dass den Richterinnen und Richtern für die Anhörung im Vorfeld zur Verfügung gestellt wurde, kann hier (pdf-Datei, 391 kb) herunter geladen werden.

Anzeige gegen den Bayer-Konzern wegen fehlender Warnhinweise auf Pestizid-Etiketten

PAN Germany unterstützt zusammen mit anderen Organisationen die Anzeige des in Berlin ansässigen European Center for Constitutional and Human Rights (ECCHR) gegen die Bayer CropScience AG und die Bayer AG wegen fehlender Warnhinweise für Schwangere auf dem Etikett seines Produkts Nativo 75 WG. Nach Auffassung der an der Ordnungswidrigkeitsanzeige beteiligten Organisationen wendet der Bayer-Konzern doppelte Standards an. Während das Pestizid in Europa mit diesem Warnhinweis vertrieben wird, fehlt diese wichtige Warnung auf den in Indien vermarkteten Behältern.
Lesen sie hierzu den vollen Wortlaut der Presseinformation und die ausführliche Fallbeschreibung.
Darüber hinaus hat das ECCHR ein Policy Paper (auf Englisch) zu doppelten Standards veröffentlicht.

Englische Regierung strebt Spitzenstellung im Kampf gegen Antibiotika-Resistenz an

Logo Pestizid-Brief
Seit rund vier Jahren befasst sich PAN Germany mit dem Thema Umweltbelastung durch Tierarzneimittel. Antibiotika stehen dabei besonders im Fokus, hier sind die Anwendungsmengen und Umwelteinträge besonders hoch. Auch für die globale Gesundheit sind die großen Mengen an Antibiotika, die in Tierställen eingesetzt werden, ein Problem, denn sie tragen zur Ausbreitung von Antibiotikaresistenzen in der Human- und Tiermedizin bei. Wenn wir es nicht schaffen, Lösungen für das Problem steigender Antibiotika-Resistenzen zu finden, muss damit gerechnet werden, dass die Zahl der Menschen, die durch unwirksame Medikamente sterben, bis zum Jahr 2050 von heute 700.000 auf 10 Million jährlich ansteigen wird. In Deutschland wurde 2008 die Deutschen Antibiotika-Resistenzstrategie (DART) erarbeitet, um die weitere Entwicklung und Ausbreitung von Antibiotika-Resistenzen zu reduzieren. (1) Was machen unsere europäischen Nachbarn? In diesem Artikel schauen wir auf neue Beschlüsse der britischen Regierung im Kampf gegen Antibiotika-Resistenzen. Mehr dazu im Pestizid-Brief 4-2016

Weitere Pestizid-Brief Artikel

Abschluss des Monsanto Tribunals – Ein Dank an alle Beteiligten

In Den Haag, dem Sitz des Internationale Strafgerichtshofs, wurde Monsanto in einem dem Permanenten Völkertribunal nachempfundenen großen öffentlichen Verfahren angeklagt, die Biodiversität und die Gesundheit der Bevölkerung massiv zu schädigen und aggressiv gegen seine Kritiker vorzugehen. 30 Zeugen aus der ganzen Welt, darunter Landwirte, Imker, Juristen, Wissenschaftler und Gesundheitsexperten kamen und legten in beeindruckenden Statements die Vergehen des Konzerns dar. Diese reichten von dem Vorwurf, der Konzern habe Kleinbauern in die Armut getrieben, traditionelles Saatgut mit genetisch manipulierten Genen der Monsanto GMO-Pflanzen kontaminiert, Missbildungen bei Menschen und Tieren verursacht und die krebserzeugende Wirkung von Glyphosat ignoriert. mehr dazu im PAN Germany-BLOG


Glyphosat: Neue Faktensammlung unterstreicht Forderung nach weltweitem Verbot

cover Glyphosate Monograph In seiner heutigen Veröffentlichung zum aktuellen wissenschaftlichen Forschungsstand dokumentiert das Internationale Pesticide Action Network (PAN) die negativen Auswirkungen des Unkrautvernichters Glyphosat und Glyphosat-haltigen Pestizidprodukten wie Roundup auf die Gesundheit des Menschen und auf die Umwelt.
Nach Aussagen von Umwelt- und Gesundheitsschützern sollte die nun vorliegende Monographie des weltweit am meisten eingesetzten Herbizids Glyphosat den Zulassungsbehörden, Regierungen und Anwendern auf der ganzen Welt als Weckruf dienen.
Die Faktensammlung, die unter Beteiligung von PAN Germany entstand, listet detailliert Gesundheitsauswirkungen wie akute Vergiftungen, Nieren- und Leberschädigungen, hormonelle Störungen und Krebs auf sowie Umweltauswirkungen wie zunehmende Resistenzen, Zerstörung von Pflanzenbeständen, Beeinträchtigungen der Ökosystemfunktionen, der Bestäubung, Bodenfruchtbarkeit und die Belastungen von Gewässern.
Die Monographie enthält zudem wertvolle Fakten zu nicht-chemischen Verfahren des Unkrautmanagements.
PAN International Presseinformation vom 11.10.2016 (englischsprachig)

Weitere Meldungen, Informationen und Publikationen zu Glyphosat finden Sie in unserer Info-Datenbank

Und nächstes Jahr dann "unten ohne" - Bootfahren ohne Gift

Jetzt, am Ende der Sportbootsaison, treffen viele Bootseigner eine wichtige Entscheidung. Sollen sie die Winterpause dafür nutzen, die giftigen Antifoulinganstriche an ihren Booten aufzufrischen oder sollen sie auf umweltfreundliche Verfahren umstellen? Aus Sicht des Pestizid Aktions-Netzwerk e.V. (PAN Germany) sind es noch immer zu wenige Bootseigentümer, die sich die Frage nach umweltverträglichen Methoden zum Schutz vor lästigen Ablagerungen am Bootsrumpf stellen und auf Alternativverfahren umsteigen.
Presseinformation vom 06.10.2016

Dokumentarfilm: DAS WUNDER VON MALS
Eine Gemeinde probt den Aufstand gegen Monokultur und Pestizide

Wunder von MalsIn Südtirol ist in den letzten Jahrzehnten das größte, zusammehängende Apfelanbaugebiet Europas entstanden. Eine gewaltige Monokultur, in der große Mengen an Pestiziden eingesetzt werden und die mit ihren endlosen Baumreihen, Betonsäulen und Hagelnetzen immer tiefer in die letzten unberührten Alpentäler vorrückt. Diese Monokultur erreicht nun auch die Gemeinde Mals im Obervinschgau, die zwar nur rund 5.000 Einwohner hat, aber mit 24.000 Hektar die zweitgrößte Gemeinde Südtirols ist.

Doch in Mals flammt Widerstand auf. Eine Handvoll mutiger Malser wehrt sich. Sie wollen keine Pestizidwolken auf ihrem Gemeindegebiet und keine industrielle Landwirtschaft. Mit einem Feuerwerk der Ideen kämpfen sie für ein Referendum, in dem die Bevölkerung entscheiden soll, ob Mals zur ersten Gemeinde Europas ohne Pestizide in der Landwirtschaft werden soll. mehr dazu im PAN Germany-BLOG

Erlaubt die EU weiterhin hormonelle Schadstoffe in Pestiziden und Bioziden?

Abstimmung in Brüssel verschoben - Umwelt- und Gesundheitsorganisationen fordern klare Position der deutschen Regierung zum Schutz von Mensch und Umwelt.

Im Juni dieses Jahres legte die EU Kommission einen Vorschlag für Kriterien zur Identifizierung von Hormongiften (Endocrine Disrupting Chemicals, EDCs) vor. Diesen Kriterien sollten Regierungsvertreter der Mitgliedstaaten in der letzten Sitzung der Fachausschüsse für Pestizide und Biozide zustimmen. Nun musste die Abstimmung verschoben werden, da die umstrittenen Vorschläge auf teils heftige Kritik stoßen. Länder wie Frankreich, Schweden und Dänemark fordern erhebliche Nachbesserungen bei den Vorschlägen der Kommission zum Schutz von Verbrauchern und Umwelt und ziehen im Ernstfall auch eine Klage vor dem Europäischen Gerichtshof in Betracht.

Presseinformation vom 27.09.2016

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Glyphosat: Kommt ein Fanal aus Europa?

Zwei Dinge kommen in den Sinn, wenn in diesen Tagen Glyphosat erwähnt wird. Erstens sind es die Tragödien, die sich in den Sojawüsten Südamerikas abspielen. Zweitens ist es die öffentliche Auseinandersetzung um die weitere Genehmigung dieses Pflanzengifts in der Europäischen Union. Ein Glyphosat-Verbot in der EU wäre ein wichtiges Signal für die geplagte Landbevölkerung Südamerikas.
Download des Artikels von Dr. Peter Clausing aus ila 398, September 2016

NGOs warnen vor den steigende Gefahren durch den Einsatz von Reserve-Antibiotika in der Massentierhaltung.

Offener Brief In einem Offenen Brief appellieren VertreterInnen der Coordination gegen BAYER-Gefahren e. V. (CBG), Ärzte gegen Massentierhaltung, das Pestizid Aktions-Netzwerk e.V. (PAN Germany), Health and Environment Justice Support e.V. (HEJSupport), Germanwatch e.V. und Tierärzte für verantwortbare Landwirtschaft e.V. an Bundeslandwirtschaftminister Schmidt, Maßnahmen gegen die steigende Verwendung von Reserve-Antibiotika in der Massentierhaltung zu ergreifen.
Download des Offenen Briefs (pdf-Datei, 250 kb)

TTIP – Die Europäische Kommission überschreitet rote Linien sagen über 65 NGOs

TTIP Open Letter Über 65 Zivilgesellschaftliche Organisationen warnen in einem offenen Brief an EU Parlamentspräsidenten Martin Schulz davor, dass die EU Kommission gegen die Parlaments-Resolution zum Transatlantischen Freihandelsabkommen zwischen der EU und den USA (TTIP) von 2015 verstößt. Die unterzeichnenden Organisationen kritisieren, dass mit dem Vorschlag der Kommission zum Freihandelsabkommen "rote Linien" des Parlaments überschritten werden. Sie sehen durch den Vorschlag die öffentliche Gesundheit, die Umwelt und die Demokratie gefährdet. mehr dazu

Die Glyphosat-Kampagne

Ohne die Bewertung von Glyphosat als "wahrscheinlich krebserregend beim Menschen" durch die in Lyon ansässige Krebsagentur (IARC) der Weltgesundheitsorganisation im Jahr 2015, hätte die Glyphosat-Kampagne in dem Ausmaß, das wir in den letzten 12 Monaten erlebt haben, gar nicht stattgefunden. Umgekehrt wäre aber die IARC-Monographie, wenn sie nicht den großen zivilgesellschaftlichen Resonanzboden gehabt hätte, im Archiv der Krebsagentur verschwunden, ohne dass ihr die Beachtung geschenkt worden wäre, die ihr verdientermaßen zu Teil wurde.
Der in der Zeitschrift Lunapark21 erschienene Beitrag blickt nach ihrem vorläufigen Abschluss auf die Glyphosat-Kampagne zurück und blickt kurz auf das, was uns zum Ende des Jahres 2017 erwartet. Download des Artikels

PAN Germany kommentiert den Entwurf des CLH-Berichts der ECHA zu Glyphosat

Die Europäische Chemikalien-Agentur (ECHA) wird im Laufe des Jahres 2017 ihre Bewertung der von Glyphosat ausgehenden Gefahren abgeben. Sie muss einschätzen, ob von Glyphosat Gefahren wie krebserregend, erbgutschädigend oder Schädigung das ungeborenen Lebens ausgehen. Die Grundlage dafür bildet ein Bericht, den die deutschen Behörden erarbeitet haben. Bis zum 18. Juli 2016 war es möglich, Kommentare zu diesem Bericht einzureichen.
PAN Germany hat sich beteiligt und kritische Kommentare bezüglich der krebserregenden und erbgutschädigenden Eigenschaften von Glyphosat eingereicht.
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Was sind hochgefährliche Pestizide?

Titelbild Was sind hochgefährliche Pestizide Auf internationaler Ebene wurde vor zehn Jahren zum ersten Mal offiziell über ein schrittweises Verbot hochgefährlicher Pestizide nachgedacht, doch zunächst ohne diese klar zu definieren. PAN setzt sich - unterstützt von mehr als 500 Organisationen aus über 100 Ländern - für ein Verbot hochgefährlicher Pestizide ein und hat als erste Organisation einen Kriterienkatalog verfasst und aktualisiert und darauf aufbauend die PAN-Liste hochgefährlicher Pestizide erstellt. Für alle, die am Thema interessiert sind, aber bislang nicht die Zeit hatten, sich näher damit zu befassen, haben wir einen schnellen Einstieg ins Thema "hochgefährliche Pestizide" verfasst (1 Seite).
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Keine Abkehr von der Pestizid-Abhängigkeit
Traurige Halbzeitbilanz des Pestizid-Aktionsplans der Bundesregierung

Potsdam/Berlin/Hamburg: Als "Papiertiger" bezeichnet eine Allianz aus Umwelt-, Imker- und Verbraucherverbänden den Entwurf des "Nationalen Aktionsplans zum Nachhaltigen Einsatz von Pflanzenschutzmitteln" (NAP) der Bundesregierung. Das Pestizidreduktionsprogramm wird heute und am morgigen Donnerstag in Potsdam auf Einladung des Bundeslandwirtschaftsministeriums (BMEL) mit Vertretern der agrochemischen Industrie, des Bauernverbandes, von Bundesbehörden, Bundesländern, Anbauverbänden und mit anderen Akteuren beraten.
Presseinformation vom 15.06.2016

Klimasmarte Landwirtschaft – nein danke!

Titelbild NGO Positionspapier Für eine sozial-ökologische Agrarwende statt gefährlicher Scheinlösungen

Die vom Menschen verursachten Treibhausgasemissionen sind die Ursache einer beispiellosen Klimaerhitzung auf der Erde. In Folge des Klimawandels nehmen die Risiken für Wasserversorgung, Bodennutzung und Ernährungssicherheit immer weiter zu – vor allem an den Brennpunkten des Hungers, wie etwa Subsahara-Afrika und Südasien. Sehr bedrohlich sind ebenso die Entwaldung, der Verlust der biologischen Vielfalt, der Einsatz hochgiftiger Chemikalien, das Austrocknen der Grundwasservorkommen und die Zerstörung der Böden, um nur einige Herausforderungen zu nennen. 20 Organisationen aus Deutschland, darunter PAN Germany, machen deutlich: Die vielfach propagierte "Klimasmarte Landwirtschaft" löst das Problem nicht.
Download des NGO Positionspapiers (pdf-Datei, 507 kb)

Cybutryn und Triclosan – Zwei giftige Alt-Biozide aus den Verkehr gezogen

Bootsmaler © Schlierner / fotolia.com PAN begrüßt das Aus für die zwei giftigen und stark umweltbelastenden Biozid-Wirkstoffe Cybutryn und Triclosan. Die EU-Kommission entschied vergangene Woche den Verwendungsaustieg. Allerdings wird per Biozidrecht eine einjährige Frist bis zum tatsächlichen Vermarktungs- und Verwendungsstopp gewährt. PAN empfiehlt dem Handel und den Verbraucher*innen, sofort einen Schlussstrich zu ziehen und auf Waren mit diesen Biozid-Wirkstoffen zu verzichten.
Mehr dazu im PAN Germany Blog

Häufig gestellte Fragen zum Thema Tierarzneimittel und Antibiotika-Resistenz-Risiken

Cover FAQs_Tierarzneimittel Arzneimittel sind eine wichtige Errungenschaft. Kranke Tiere müssen behandelt werden. Doch in der Umwelt können Arzneimittel zum Umwelt- und Gesundheitsproblem werden. Das 8-seitige Informationsblatt gibt Antworten auf häufig gestellte Fragen zur Belastung von Böden, Gewässern und Nützlingen durch Tierarzneimittel, die mit der Gülle auf die Felder gelangen. Ein besonderes Augenmerk legt das Infoblatt auf die zunehmende Belastung von Gewässern und die Ausbreitung von Antibiotika-Resistenzen.
2. aktualisierte Auflage
Download (pdf-Datei, 554 kb)

Biozidhaltige Antifouling-Produkte für Sportboote:
Vermarktungspflichten und Verbraucherrechte

Cover Factsheet Biozidhaltige Antifoulings Verbraucher haben das Recht, auf den ersten Blick erkennen zu können, ob ein Bewuchsschutz für Boote umweltschädliche Biozide enthält oder nicht. Das Informationsblatt fasst die wichtigsten rechtlichen Regelungen für Werbung und Kennzeichnung zusammen und empfiehlt Sachkunderegeln für Verkauf und Verwendung sowie mehr Förderung und Einsatz biozidfreier Alternativen.
Download (pdf-Datei)

PAN Germany unterstützt GMO- und Pestizid-Gegner auf Hawaii

IPC Meeting Hawaii ist ein Zentrum globaler Forschung im Bereich genmanipulierten Saatguts. Fünf der größten Saatgut- und Pestizidhersteller - Syngenta, Monsanto, Dow, DuPont/Pioneer und BASF – führen auf Hawaii pestizid-intensive GMO-Tests durch. Hier werden zig Tonnen Pestizide - mit bis zu 250 Applikationen im Jahr – gesprüht, durch die das fragile Ökosysteme der Inseln und die Gesundheit der Insulaner bedroht sind. Lokale Aktionsgruppen kämpfen dagegen an und haben bereits erste Erfolge erzielt. PAN Germany, PAN UK, PAN Europe, PAN Nordamerika, PAN Afrika und PAN Lateinamerika und andere Nichtregierungsorganisationen nahmen an einem "Food Justice Summit" teil, um die Hawaiianer bei ihrem Kampf für eine gesunde Inselwelt und gesunde Nahrung zu unterstützen.
Internationale Solidaritätsbekundung (in englischer Sprache)

Erfolgreiche PAN Beschwerde: Aldi-Nord verharmlost Insektengift

Screenshot ALDI Nord UPDATE: Auf unseren Blog-Beitrag im April 2015 "Aldi schlägt zu: Literweise Insektengift vom Grabbeltisch " folgten zahlreiche Kommentare von Leserinnen und Lesern, die sich zu Recht über die Praktiken von Aldi-Nord aufregten. PAN kritisierte damals, dass der Discounter 2,5-Liter Kanister mit Insektengift ohne sachkundige Beratung und mit verharmlosenden Werbeaussagen verkaufte.
PAN legte bei den zuständigen Fachbehörden Beschwerde ein. Ausserdem startete die Hamburger Organisation Rettet den Regenwald e.V. gemeinsam mit PAN eine Petition gegen den weiteren Verkauf von Insektiziden bei Aldi. Die Reaktion war beeindruckend – insgesamt 79.486 Teilnehmer unterstützten diese Forderung und sendeten damit ein deutliches Signal an Aldi und auch an andere Discounter: Insektengifte vom Grabbeltisch – das geht nicht!
Mittlerweile ist es offiziell: Die zuständige Bezirksdirektion Düsseldorf hat die Berschwerde von PAN Germany bestätigt und Aldi-Nord wegen der verharmlosenden und somit rechtswidrigen Internetwerbung für das Insektengift angemahnt.
mehr dazu

Für eine nachhaltige Wissenschafts- und Forschungspolitik

Cover Zivilgesellschaftliche Forderungen Wissenschaftspolitik Ein breites Bündnis von zivilgesellschaftlichen Organisationen zu dem auch PAN Germany gehört hat erstmals einen Forderungskatalog für mehr Transparenz und Nachhaltigkeit in der Wissenschafts- und Forschungspolitik in Deutschland vorgelegt. Ein Zehn-Punkte-Katalog und die dazugehörigen Maßnahmen wurden von Verbänden des Natur- und Umweltschutzes, der Entwicklungszusammenarbeit, aus dem kirchlichen Umfeld und aus der Studierendenschaft gemeinsam entwickelt.
Download des Forderungskatalogs (pdf-file, 917 kb)






Fotorechte:
Petitionsübergabe: © dieprojektoren.de/Jörg Farys
Bootsmaler: © Fotolia_Schlierner








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Veranstaltungshinweis:
Schädigen Pestizide unsere Gesundheit?

Veranstaltungsplakat Auf diese Frage wird Dr. Peter Clausing von PAN Germany während einer Vortragreise durch Südbayern nach Antworten suchen. Dabei geht es um Morbus Parkinson, Alzheimer und anderes.

Die Termine:
Dienstag, 13.12. in 82291 Mammendorf
Mittwoch, 14.12. in 86453 Dasing
Donnerstag, 15.12. in 89358 Ettenbeuren
Weitere Details (pdf-Datei)

Field Guide für nicht-chemischen Pflanzenschutz im Orangen-Anbau (englisch)

Titelbild Field Guide Orange

In der PAN Germany-Reihe von Field Guides für den nicht-chemischen Pflanzenschutz in den Tropen und Subtropen ist jetzt auch eine Ausgabe über den nicht-chemischen Pflanzenschutz in der Produktion von Orangen verfügbar.
Download (pdf-file, 1,578 MB)
Eine Übersicht über alle verfügbaren Field Guides finden Sie hier


Tierarzneimittel-Belastungen: mehr Transparenz - besserer Umweltschutz

Cover Tierarzneimittel Hintergrundpapier Vor dem Hintergrund der Belastung von Luft, Böden und Gewässern mit Tierarzneimitteln und der laufenden Überarbeitung des europäischen Tierarzneimittelrechts fokussiert das Hintergrundpapier auf folgende Themen und bezieht Position: Einführung eines Wirkstoff-Monographie-Systems zur Dokumentation umweltrelevanter Daten, Einführung eines Umwelt-Monitorings für Tierarzneimittel-Wirkstoffe und Überarbeitung des Pharmakovigilanz-System zur Überwachung der Umweltwirkung von Tierarzneimitteln.
deutschDownload Deutsch
englishDownload Englisch

Repeating wrong statements does not make them more correct - A comment on the answer of EFSA's Chief Executive, Bernhard Url, to the open letter of Prof. Christopher Portier

Glyphosat
Studie
Download (pdf-Datei, 471 kb)

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Neues PAN-Faltblatt: "Ihr Manöver für Umwelt und Gesundheit: Alternativen zu Biozid-Antifoulings"

Faltblatt Antifouling-Alternativen Bald beginnt die neue Sportbootsaison. Viele Eigner und Vereine starten jetzt damit, ihre Boote klar zu machen. Dazu gehört auch der Bewuchsschutz am Rumpf. Das neue Faltblatt gibt Anregungen für umweltschonende Verfahren statt des Einsatzes umweltgefährlicher biozidhaltiger Antifouling-Beschichtungen.
Download (pdf-Datei, 315 kb)
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EDC-Free Europe ist ein Zusammenschluss von über 50 Organisationen der Zivilgesellschaft, darunter PAN Germany und PAN Europe, die sich für schnellere und strengere Schutzmaßnahmen gegen hormonell wirksame Chemikalien (endocrine disrupting chemicals, EDCs) einsetzen. Der neue Nachrichten-Service informiert Sie über aktuelle Entwicklungen zum Thema EDCs.
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Biozidbehandelte Waren: Nutzen Sie Ihr Verbraucherrecht

PAN unterstützt Sie mit einem Musterbrief (Word-97-2003-Datei), unterstützen Sie uns und melden uns Mängel bei der Deklaration biozidbehandelter Waren.
Mehr dazu

Pestizid-Abdrift melden

Pestizid-Abdrift melden Von Pestizid-Abdrift kann jeder betroffen sein. PAN möchte zu einer besseren Dokumentation von Abdrift-Fällen beitragen.
Betroffene Menschen können über ihre Belästigungen und Schädigungen durch Pestizid-Abdrift PAN berichten. Nutzen Sie bitte dazu den "PAN Meldebogen Pestizid-Abdrift"
Häufig gestellte Fragen zu Pestizid-Abdrift

Supermarkt-Initiative

Header Website supermarktmacht.de Angesichts der besorgniserregenden Konzentration im (Lebensmittel-)Einzelhandel gehört das Thema Einkaufsmacht auf die politische Tagesordnung. Der Missbrauch der Einkaufsmacht muss unterbunden werden. Unfaire Einkaufspraktiken führen zu hohen ökologischen Folgekosten und sozialen Missständen. Mehr dazu auf www.supermarktmacht.de

















































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