sind Gifte, die dazu bestimmt sind, lebende Organismen zu schädigen oder abzutöten.
Pestizide schaden aber nicht nur den Organismen, die sie bekämpfen sollen. Pestizide schädigen auch Nützlinge, verunreinigen Gewässer und führen zu Vergiftungen und schwerwiegenden Krankheiten bei Menschen.
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8. Januar 2026 · Rubrik: Pestizide
Wenige Konzerne bestimmen den Markt und die Preise – für Saatgut, Düngemittel, Pestizide und Landmaschinen bis zum Lebensmitteleinzelhandel. Sie beeinflussen, was angebaut und im Supermarkt angeboten wird und was letztlich auf unserem Teller landet. Auf 19 Doppelseiten zeigt der neue Konzernatlas 2026, wie sehr unser Ernährungssystem von wenigen Konzernen dominiert wird und welche politischen Weichen gestellt werden können und müssen, um die Konzernmacht im Ernährungssystem zu beschränken und Ernährungsdemokratie aufleben zu lassen.
Herausgegeben wird der Atlas von der Heinrich-Böll-Stiftung, dem BUND und dem Dachverband Kritische Aktionärinnen und Aktionäre.
Sicher ist: Die steigende Marktkonzentration im Agrar- und Ernährungssektor hat negative Folgen für uns als Gesellschaft und unsere Umwelt. Denn je mächtiger die Unternehmen sind, desto effektiver können sie Politik beeinflussen, Regulierung verhindern und Preise setzen.
Ein Kapitel des Atlas widmet sich dem Thema Pestizidhandel und hier speziell der Handelspraxis deutscher Konzerne, die in der EU nicht zugelassene Pestizide exportieren. Für Bayer, BASF, Alzchem & Co ist das ein lukratives Geschäft – für viele Menschen in den Empfängerländer im Globalen Süden hat es schwerwiegende Folgen.
Der Konzernatlas 2026 – Daten und Fakten über die Agrar- und Lebensmittelindustrie steht hier zum Download bereit.
Am Montag, den 12. Januar ab 18 Uhr findet das offizielle Launch Event (onlineund vor Ort) statt. Hier anmelden.
Foto: Konzernatlas. Urheber/in: STOCKMAR+WALTER Kommunikationsdesign. All rights reserved