ist eine gemeinnützige Organisation, die über die negativen Folgen des Einsatzes von Pestiziden informiert und sich für umweltschonende, sozial gerechte Alternativen einsetzt.
Wir sind Teil des internationalen Pesticide Action Network (PAN).
| Dateigröße | 449.38 KB |
| Erstellungsdatum: | 10. September 2026 |
| Zuletzt aktualisiert | 10. September 2026 | Download |
Die Hintergrundinformationen zur aktualisierten Studie “Worldwide unintentional acute pesticide poisoning: reassessing the occupational and non-occupational burden” bieten eine Kurzfassung, erläutern die verwendete Methodik zur Datenerfassung und -extrapolation und liefern eine kurze Information zu der zurückgezogenen Vorgängerstudie.
Die Studie aktualisiert die weltweite Schätzung unbeabsichtigter akuter Pestizidvergiftungen und erweitert die Datenbasis durch eine systematische Auswertung wissenschaftlicher Publikationen aus den Jahren 2006 bis 2023 sowie durch die Analyse der WHO‑Todesursachenstatistik.
Die Aktualisierung bestätigt, dass akute Pestizidvergiftungen ein erhebliches, global unterschätztes Gesundheitsproblem darstellen, insbesondere für Beschäftigte in der Landwirtschaft im globalen Süden. Weltweit ereignen sich hiernach jährlich über 400 Millionen unbeabsichtigte akute Pestizidvergiftungen (UAPP). Die Zahl der Todesfälle liegt bei rund 11.000 pro Jahr.
Die Studie ist unter https://doi.org/10.3389/fpubh.2026.1825899 bei "Frontiers in Public Health" veröffentlicht.