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Feld mit bunten Blumen in der Nähe von Oberbohingen, Nürtingen
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Only 5 hours left! 📢 Take the chance and register for our webinar dedicated to discussing impactful #policies that scale-up #agroecology and protect from hazardous #chemicals. @PANAsiaPacific 👉
https://www.worldfuturecouncil.org/forward-thinkers-webinars/

@greyherren @KehkashanBasu @SaroPANAP @ingra_h

#Paraguay hat versäumt, die Verseuchung traditioneller Ländereien durch den intensiven Einsatz von #Pestiziden zu verhindern. Hierdurch wurden die Rechte der indigenen Gemeinschaft verletzt. Der UN-Menschenrechtsausschuss fordert von Paraguay, die Opfer zu entschädigen.

Pestizid-Hersteller wollen weiter Pestizide produzieren & exportieren, die in der EU verboten sind, weil sie für uns in Europa zu gefährlich sind. Wir fordern ein Ende dieser Doppelmoral & Doppelstandards. EU und Mitgliedsstaaten müssen diese Exporte stoppen! #GiftexporteStoppen

Gute Gründe, PAN Germany zu unterstützen

Die Gesundheit von Menschen ist eng mit gesunden Tieren und intakter Umwelt verbunden. Wenn Pflanzen erkranken, ist die Ernährungsgrundlage und damit die Gesundheit von Mensch und Tier gefährdet. Wenn Tiere krank werden, fehlen nicht nur tierische Lebensmittel, sondern Menschen ziehen sich möglicherweise übertragbare Krankheiten zu.

Der Einsatz von Pestiziden, Bioziden und Tierarzneimitteln ist für PAN aber nicht die Lösung

zur Bekämpfung von Krankheiten, sondern Teil des Problems. Pestizide sind schädlich für Bienen, Schmetterlinge und andere nützliche Insekten. Über Kontaminationen und Rückstände in Lebensmitteln schädigen sie auch die menschliche Gesundheit. Besonders problematisch sind hormonell wirkende Pestizide: Kopfsalat, Tomaten, Gurken, Äpfel und Lauch sind die mit hormonell wirkenden Pestiziden am höchsten belasteten Lebensmittel in der Europäischen Union. Nach aktuellem Stand der Wissenschaft stehen solche hormonaktiven Substanzen unter anderem im Zusammenhang mit Unfruchtbarkeit, Krebs, Diabetes und neurologischen Beeinträchtigungen.

Biozide vertreiben, schädigen oder töten Schädlinge und Lästlinge

wie Insekten, Mäuse oder Ratten, aber auch Algen, Pilze oder Bakterien. Die Produktpalette ist breit gefächert: von antibakteriellen Putz- und Desinfektionsmitteln, Holzschutzmitteln, antibakterieller Ausrüstung von Alltagsgegenständen bis hin zum Mückenspray und Ameisenköder. Unliebsame Folgen des Biozideinsatzes können allergische Reaktionen, Hautprobleme und Resistenzentwicklung von Krankheitserregern sein.

In der Massentierhaltung

steigt der Stress, das Immunsystem wird geschwächt, und die Tiere werden anfällig für Infektionskrankheiten. Es werden mehr gesunde als kranke Tiere mit Antibiotika behandelt, weil ganze Herdenbehandlungen durchgeführt werden dürfen, obwohl nur einzelne Tiere erkrankt sind. Der massive Einsatz von Antibiotika fördert die Bildung resistenter Bakterienstämme und ist besonders problematischen, wenn in der Tierhaltung für die Humanmedizin wichtige Reserve-Antibiotika zum Einsatz kommen. Rückstände von Tierarzneimitteln finden sich nicht nur in Lebensmitteln, sondern werden mit Wirtschafts­dünger und Klärschlamm in Böden und Gewässer eingetragen.

Eine Reduktion des Mitteleinsatzes und Verbesserungen im Verbraucherschutz, Tierschutz und vorsorgendem Gewässerschutz lassen sich nur gegen den Widerstand der Agrar- und Pharmalobby durchsetzen und erfordern einen langen Atem.

PAN Germany engagiert sich für

  • die Verbesserung der Datenlage und mehr Transparenz bei der Vermarktung und der Verwendung von Pestiziden, Bioziden und Tierarzneimitteln,
  • ein konsequentes Umweltmonitoring,
  • eine Verbraucher- und umweltfreundliche Gesetzgebung, international insbesondere für ein Verbot hochgefährlicher Pestizide, sowie für die Einführung einer Pestizidsteuer,
  • eine deutliche Reduktion und bessere Überwachung des Einsatzes von Antibiotika,
  • die Förderung von Alternativen, die den Einsatz problematischer Mittel in den meisten Fällen überflüssig machen: Biologischer Landbau; Vorsorgemaßnahmen und nicht-chemische Bekämpfung von Schädlingen im nicht-landwirtschaftlichen Bereich; verbesserte Lebensbedingungen und Hygiene in der Nutztierhaltung.

Unterstützen Sie unser Engagement mit einer Spende! Danke!

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PAN Germany Spendenkonto:

GLS Gemeinschaftsbank eG,
IBAN: DE91 4306 0967 2032 0968 00
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Fotorechte: Demonstrationszug mit Banner Stoppt „Hormonelle Schadstoffe“ © M_Wolters, Strohballen © C_Ernst, Mutter und Kind © Souza_pixelio.de, Seerose: H_Ernst, Feld mit Mohnblumen / ©Butch – stock.adobe.com, Imker ©Valeriy Kirsanov – Fotolia, Demonstrationszug in Berlin © PAN Germany, Feld mit bunten Blumen ©Jürgen Fälchle – stock.adobe.com