Agrarökologie – das Konzept

Agrarökologie ist ein Gegenmodell zur chemie-intensiven industriellen Landwirtschaft. Agrarökologie ist eine gesellschaftliche Bewegung, ein Forschungsansatz und ein Konzept aus ökologischen und sozial gerechten Prinzipien und Praktiken der Landbewirtschaftung. Dieser integrative Ansatz einer zukunftsgerechten Landwirtschaft hat vielfältige positive Effekte auf unterschiedlichen Ebenen, darunter Ökologie, Politik, Wirtschaft und Kultur. Agrarökologie ist durch bäuerliche Strukturen geprägt, regional ausgerichtet und setzt auf ökologische Wirtschaftsweisen. Statt einseitige Produktionssteigerungen zu forcieren, wird das jeweils beste Konzept für einen Standort genutzt und ein nachhaltiges Gesamtsystem der Kreislaufwirtschaft geschaffen, unter verantwortungsvoller Nutzung der vorhandenen Ressourcen und Einbeziehung der sozialen und kulturellen Gegebenheiten.




Jahresbilanz: Zu wenig Engagement der GroKo bei der Umsetzung einer kohärenten Agrar- und Handelspolitik

Die ökologische Krise zeigt, wie dringend ein grundlegender Wandel der Agrar- und Ernährungssysteme durch holistische Ansätze wie Agrarökologie notwendig ist. Eine weltweit zukunftsfähige Landwirtschaft zu schaffen, ist eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe. Doch bislang mangelt es an einer kohärenten Agrar- und Handelspolitik, sind sich die Organisationen und Verbände aus Umwelt, Entwicklung, bäuerliche Landwirtschaft, Ökolandbau und Lebensmittelhandwerk in ihrer heute veröffentlichten gemeinsamen Stellungnahme „Jahresbilanz Agrarökologie“ einig. Vor rund einem Jahr hatten die sie ihren Forderungskatalog „Agrarökologie stärken“ veröffentlicht und u.a. gefordert, dass die Bundesregierung sich national und international für Agrarökologie als zentrales Förderkonzept sowohl in der entwicklungspolitischen Zusammenarbeit als auch beim Klimaschutz im Agrar- und Ernährungsbereich einsetzt und im Rahmen der Reform der Gemeinsamen Agrarpolitik der EU die ökologischen und sozialverträglichen Ansätze der Agrarökologie aufgreift und ein entsprechendes Fördersystem vorantreibt. Die aktuelle Stellungnahme ist eine Analyse der jüngsten Entwicklungen und des bisherigen politischen Bestrebens, den gestellten Forderungen gerecht zu werden.

 

Gemeinsame Stellungnahme: JAHRESBILANZ AGRARÖKOLOGIE - Analyse ein Jahr nach Veröffentlichung des Positionspapiers „Agrarökologie stärken“ 2019

Gemeinsame Stellungnahme: JAHRESBILANZ AGRARÖKOLOGIE - Analyse ein Jahr nach Veröffentlichung des Positionspapiers „Agrarökologie stärken“ 2019

Datum: 2. April 2020 2.04 MB

Im Januar 2019 – vor einem Jahr – haben 59 Organisationen und Verbände aus Umwelt, Entwicklung,...

 

Gemeinsames Positionspapier: Agrarökologie stärken

Gemeinsames Positionspapier: Agrarökologie stärken

Datum: 19. Januar 2019 1.44 MB

Gemeinsam für naturnahe bäuerliche Anbausysteme und solidarische Lebensräume. ...

 

Open NGO letter: European Green Deal needs to cut pesticides and switch to agroecology (EN)

Open NGO letter: European Green Deal needs to cut pesticides and switch to agroecology (EN)

Datum: 31. März 2020 232.52 KB

We are writing to you as supporters of the European Citizens Initiative Save Bees and Farmers1 which...




Gemeinsame Stellungnahme: JAHRESBILANZ AGRARÖKOLOGIE – Analyse ein Jahr nach Veröffentlichung des Positionspapiers „Agrarökologie stärken“ 2019

Im Januar 2019 – vor einem Jahr – haben 59 Organisationen und Verbände aus Umwelt, Entwicklung, bäuerliche Landwirtschaft,
Ökolandbau und Lebensmittelhandwerk ihren Forderungskatalog an die Bundesregierung veröffentlicht.2 Die dramatischen
Entwicklungen zeigen: Eine grundlegende Transformation der Agrar- und Ernährungssysteme durch holistische Ansätze wie
Agrarökologie ist weltweit dringend erforderlich. Im Folgenden sollen nun – ein Jahr später – Licht und Schatten der Regierungspolitik
des Jahres 2019 aufgezeigt werden. Damit ist kein Anspruch auf eine umfassende Bewertung des Regierungshandelns verbunden. Auch wenn vereinzelt positive Entwicklungen sichtbar sind, kann noch nicht von einer Trendumkehr in der Regierungspolitik gesprochen werden. Ein kohärenteres Regierungshandeln zur Stärkung holistischer Ansätze, wie der Agrarökologie, ist bisher nicht erkennbar.




Europäischer Green Deal: Umweltverbände fordern Pestizidreduktion und Förderung für Agrarökologie

Seit Jahrzehnten stützt die Gemeinsame Agrarpolitik (GAP) der EU die industrielle Landwirtschaft und die damit verbundenen negativen Folgen für Umwelt und Gesundheit. In einem offenen Brief an den Vizepräsidenten der EU Kommission Frans Timmermans, sowie an die verantwortlichen EU Kommissare Kyriakides, Wojciechowski und Sinkevičius untermauern die Unterstützer*innen der europäischen Bürgerinitiative „Bienen und Bauern retten“, darunter auch PAN Germany, ihre Forderungen nach einem Europäischen Green Deal, der den Pestizideinsatz in der europäischen Landwirtschaft deutlich reduziert und Anbaumethoden nach agrarökologischen Prinzipien fördert.

Es ist mittlerweile wissenschaftlich und gesellschaftlich anerkannt, dass das industrielle Modell der Nahrungsmittelproduktion eine bedeutende Triebkraft für den Rückgang der Artenvielfalt ist. Diese Form der Landwirtwirtschaft ist vom regelmäßigen Einsatz chemisch-synthetischer Pestizide abhängig. Der Einsatz solcher Chemikalien kann außerdem erhebliche negative Auswirkungen auf die menschliche Gesundheit bewirken. Hierzu zählen die Häufungen von Krankheiten in ländlichen Gemeinden, die Pestiziden in ihrer Umgebung direkt ausgesetzt sind, Krankheiten ausgelöst durch Pestizidrückstände in Lebensmitteln, und die Belastung durch Pestiziddrift in der Luft und dem Abfluss in Böden und Grundwasser. Eine weitere Folge der industriellen Nahrungsmittelproduktion ist der Rückgang der sozialen und wirtschaftlichen Vielfalt in der Landwirtschaft, was wiederum in einem Verlust an Widerstandsfähigkeit, wertvollem regionalem Wissen und Traditionen resultiert.

Wissenschaftliche Untersuchungen widerlegen die Argumente der Chemie- und Lebensmittellobby und zeigen, dass die Ernährung der Welt auf der Grundlage einer pestizidfreien Landwirtschaft möglich ist. Es ist in erster Linie eine politische Entscheidung. Nicht-chemische Alternativen zum Pestizideinsatz existieren. Das stellen ökologisch wirtschaftende Betriebe und die Bewirtschaftung nach agroökologischen Prinzipien täglich unter Beweis. Ob politische Instrumente der EU wie die kurz vor der Veröffentlichung stehende „Farm to Fork“ Strategie und die Biodiversitätsstrategie nach 2020 zweckdienlich sind und zu einem Wandel hin zu einer Pestizidreduktion und Umstellung auf Agrarökologie beitragen können, hängt von einer ambitionierten Zielsetzung und der Formulierung konkreter Maßnahmen ab. Deshalb fordern die insgesamt 87 unterzeichnenden europäischen NGOs die EU Kommission auf, die Forderungen der Europäischen Bürgerinitiative „Bienen und Bauern retten“, die bereits von mehr als einer Viertelmillion EU-Bürger*innen unterstützt wird, in diese Strategien einzubetten. Insbesondere die drei Kernziele sollen kompromisslos anerkannt und umgesetzt werden:

  1. den Ausstieg aus der Verwendung chemisch-synthetischer Pestizide in der EU Landwirtschaft einleiten, indem sie sich das Ziel setzen, den Einsatz bis 2030 um 80 % zu reduzieren und bis 2035 auslaufen zu lassen.
  2. ehrgeizige Ziele zur Wiederherstellung der biologischen Vielfalt, insbesondere in landwirtschaftlichen Gebieten, festlegen. Landwirtschaft und biologische Vielfalt schließen sich nicht gegenseitig aus, sondern müssen sich gegenseitig befruchten.
  3. die Landwirt*innen beim Übergang zu einer naturverträglichen Landwirtschaft unterstützen. Die Reformvorschläge der GAP müssen stark aufgewertet werden, um die Landwirt*innen finanziell und technisch zu unterstützen, indem der kleinräumigen, vielfältigen und nachhaltigen Landwirtschaft auf der Grundlage der Agrarökologie Vorrang eingeräumt wird.

 

Open NGO letter: European Green Deal needs to cut pesticides and switch to agroecology (EN)

Open NGO letter: European Green Deal needs to cut pesticides and switch to agroecology (EN)

Datum: 31. März 2020 232.52 KB

We are writing to you as supporters of the European Citizens Initiative Save Bees and Farmers1 which...

 

Unterstützen auch Sie mit Ihrer Unterschrift die europäische Bürgerinitiative „Bienen und Bauern retten“ – Jede Stimme zählt!




Open NGO letter: European Green Deal needs to cut pesticides and switch to agroecology (EN)

We are writing to you as supporters of the European Citizens Initiative Save Bees and Farmers1 which has been already supported by over a quarter of a million EU citizens.

The significant decline of bees and pollinators in Europe and worldwide, together with the wider collapse of biodiversity we are currently witnessing has rightly raised alarm in the scientific community and general public. Experts have declared that “business as usual” cannot remain an option2,3. It is now finally widely accepted that our food production model is a major driver of this ecology collapse, largely because of the massive use of synthetic pesticides it relies upon.




„Ausflug in die Agrarlandschaft“ jetzt auch als E-Book erhältlich

Cover Ausflug in die AgrarlandschaftRund die Hälfte der Fläche Deutschlands wird als Agrarland genutzt. Mit etwas Hintergrundwissen kann das Wandern, Radeln, Zug- oder Autofahren durch die Agrarlandschaft zu einer spannenden Beobachtungstour hinter den Kulissen der industriellen Landwirtschaft und zu einer lebhaften Vorstellung von einer nachhaltigen Landwirtschaft werden. Dieses Büchlein beschreibt nicht nur, was wir in der Agrarlandschaft „sehen“ und was wir „nicht sehen“, sondern auch, was wir „sehen könnten“, wenn die Landwirtschaft klimaneutral, ökologisch verträglich sowie auch für die Landwirt*innen ökonomisch einträglich wäre. Begeben Sie sich mit dieser kleinen Lektüre mit ihren vielen Fotos und erläuternden Abbildungen auf einen Ausflug in die Agrarlandschaft. Ganz nebenbei schärfen Sie dabei Ihren Blick für aktuelle und kommende Debatten über die Zukunft der Landwirtschaft in Zeiten des Klimawandels und des  dramatischen Artenverlusts.

PAN Germany, 2019, DIN A5, 60 Seiten

Inhaltsverzeichnis (pdf-Datei)

Gebundene Ausgabe:
PAN Germany, Nernstweg 32, 22765 Hamburg, E-Mail: info@pan-germany.org, Tel.: 040-3991910-0
5,00 € zzgl. anteilige Versandkosten (min. 2,50 €)

Vorbereitetes Bestell-Formular (pdf-Datei)

E-Book:
in vielen E-Book-Shops mit der ISBN 9783750459618
zum Promotionpreis 2,49 € (die ersten 14 Tage), danach zum Verkaufspreis von 3,99 €




WIR HABEN ES SATT! – große Demo am 18.01. in Berlin

Unter dem Motto „Essen ist politisch!“ geht es auch in diesem Jahr wieder gemeinsam auf die Straße. Umwelt und Klima stehen unter massivem Druck und gleichzeitig engagieren sich mehr und mehr Menschen für bewussteren Konsum und eine zukunftsfähige Lebensweise. Jetzt ist die Politik gefordert nachzuziehen. In 2020 stehen wichtige Entscheidungen an, wie die Gestaltung der europäischen Agrarpolitik oder das Mercosur-Abkommen.

Bei der 10. Wir haben es satt! Demo am 18.01.2020 fordern wir gemeinsam mit Bäuer*innen, Verbraucher*innen, Umwelt-, Klima- und Naturschützerinnen, eine Politik, die die Agrarwende im Sinne der Landwirt*innen und Verbraucher*innen lenkt und Klima und Umwelt ausreichend schützt!

Alle PAN-Freund*innen sind herzlich eingeladen, sich uns anzuschließen. Wir haben diesmal einen eigenen Infostand am Platz der Kundgebungen (hinter dem Brandenburger Tor – linke Seite, wenn man Richtung Siegessäule schaut). Wir werden ab 10:00 Uhr vor Ort sein. Während der Demo werden wir uns in den bunten Zug mischen und kräftig die Fahnen schwingen.

Mehr Infos zur Veranstaltung im Aufruf zur Demonstration




Chemisch-synthetische Pestizide als Auslaufmodell?!

MISEREOR, Slow Food Deutschland, Bioland Niedersachsen/Bremen und PAN fordern Verbot hochgefährlicher Pestizide

(Aachen / Berlin / Hannover / Hamburg, 11.11.2019) Seit Jahren sind die negativen Folgen des großflächigen Einsatzes chemisch-synthetischer Pestizide in der Landwirtschaft bekannt, und dennoch: Ihre Nutzung wird weiterhin immer stärker ausgeweitet. Dass es auch anders geht, zeigen Beispiele der ökologischen Landwirtschaft in Indien und Deutschland. Zur Diskussion laden MISEREOR und Slow Food Deutschland gemeinsam mit Bioland Niedersachen/Bremen und dem Pestizid Aktions-Netzwerk (PAN Germany) am Donnerstag, 14. November, von 18 bis 19.30 Uhr in das Pavillon Kulturzentrum, Lister Meile 4 in Hannover ein. Dort werden Amit Khurana (zugeschaltet vom indischen Center for Science and Environment) und weitere Expertinnen und Experten sozial und ökologisch verträglichere Wege der Landwirtschaft vorstellen.

Während in Indien in einigen Bundesstaaten das Verbot chemisch-synthetischer Pestizide geplant oder bereits umgesetzt ist, hat der Pestizideinsatz in der konventionellen Landwirtschaft eine Intensität erreicht, die unsere natürlichen Lebensgrundlagen und die Ökosysteme ernsthaft in Gefahr bringt. Das gilt sowohl für Deutschland als auch im globalen Maßstab. Weltweit werden 4,1 Millionen Tonnen Pestizide pro Jahr eingesetzt. Über den Import von beispielsweise Südfrüchten, Tee oder Soja gelangen auch solche Pestizide zu uns, die in Deutschland verboten sind.

Der großflächige Einsatz dieser Gifte ist mitverantwortlich, dass seit Jahrzehnten ein massiver Rückgang der Artenvielfalt zu beobachten ist. Pestizide lassen sich längst weltweit in großen Teilen der Böden und Gewässer nachweisen. Ihr intensiver Einsatz wird auch mit negativen Folgen für die menschliche Gesundheit in Zusammenhang gebracht. Außerdem bedeutet der Einsatz chemisch-synthetischer Pestizide für viele Bauern weltweit Abhängigkeit und Verschuldung. Durch ihren Einsatz entstehen Resistenzen, denen mit dem Einsatz von immer neuen chemisch-synthetischen Pestiziden begegnet wird.

MISEREOR, Slow Food Deutschland, Bioland Niedersachsen/Bremen und PAN Germany fordern deshalb die Bundesregierung auf, sich für ein weltweites Verbot hochgefährlicher Pestizide einzusetzen und den Export bei uns verbotener Pestizide sofort zu stoppen. Ebenso sollte die Regierung eine Ackerbaustrategie entwickeln, die den Pestizideinsatz auf ein Minimum reduziert und so Biodiversität und natürliche Ressourcen schützt.

Längst gibt es praktikable Alternativen zum chemischen Pflanzenschutz und ökologisch-verträglichere Formen der Landwirtschaft, wie der Blick auf Indien und Deutschland, zum Beispiel im ökologischen Landbau, zeigt. Und auch auf der größten Landmesse AGRITECHNICA in Hannover finden sich Aussteller, die hierzu beitragen, beispielsweise durch die Weiterentwicklung innovativer Maschinen zur mechanischen Unkrautregulierung. Doch ein Wandel in der Landwirtschaft braucht mehr als technische Lösungen. Der indische Landwirtschaftsexperte Amit Khurana spricht daher im Kulturpavillon über politische Impulse, Rahmenbedingungen und über die Umsetzung einer ökologischen, pestizidfreien Landwirtschaft.

Im Anschluss besteht die Möglichkeit, mit den Expertinnen und Experten von MISEREOR, Slow Food Deutschland, Bioland Niedersachsen/Bremen und PAN Germany bei einem fairen, ökologischen Imbiss ins Gespräch zu kommen.

 

Pressekontakte

Misereor: Jana Echterhoff, +49 241 442 116 | Mobil +49 170 2218 246, Jana.Echterhoff[at]misereor.de

PAN Germany: +49 399 19 10-25 | Mobil  +49157 315 640 17, susan.haffmans[at]pan-germany.org

Link zum Veranstaltungsflyer




Offener Brief an Julia Klöckner: Wir fordern echte Perspektiven für eine zukunftsfähige Landwirtschaft!

Der fortschreitende Verlust der biologischen Vielfalt betrifft in besonderer Weise zukünftige Generationen, denn ihre Lebensgrundlagen hängen davon ab, wie wir heute mit unserer Natur- und Umwelt umgehen. Ein Treiber für die zunehmende Artenverarmung ist der Einsatz chemisch-synthetischer Pestizide in der intensiven Landwirtschaft. Für eine zukunftsgerechte Lebensmittelproduktion ist es deshalb unabdingbar, eine in jeder Hinsicht vielfältige Landwirtschaft zu schaffen, die natürliche Kreisläufe nutzt und erhält, und eine faire Leben-grundlage für heutige und zukünftige Generationen bietet.

In einem offenen Brief möchten die Katholische Landjugendbewegung, die Grüne Jugend und viele Organisationen wie PAN Germany die gemeinsame Sorge um die Zukunft der Landwirtschaft zum Ausdruck bringen. Gemeinsam wird Verantwortung für Klimaschutz und Klimaanpassung in der Landwirtschaft gefordert. Nicht die Landwirt*innen sind schuld an Klimakrise, schlechten Grundwasserwerten und Artensterben. Nein, die fehlgeleitete Agrarpolitik in Deutschland und Europa ist zum großen Teil dafür verantwortlich. Als Landwirtschaftsministerin liegt es in Frau Klöckners Hand, die kommende Agrarpolitik zu verändern. Eine Veränderung, die von vielen Landwirt*innen und auch von uns herbeigesehnt wird.

Offener Brief an Julia Klöckner: Wir fordern echte Perspektiven für eine zukunftsfähige Landwirtschaft!

Offener Brief an Julia Klöckner: Wir fordern echte Perspektiven für eine zukunftsfähige Landwirtschaft!

Datum: 16. September 2019 899.33 KB

Mit diesem offenen Brief möchten wir als Vertreter*innen vieler junger Menschen und Organisationen in...




Offener Brief an Julia Klöckner: Wir fordern echte Perspektiven für eine zukunftsfähige Landwirtschaft!

Mit diesem offenen Brief möchten wir als Vertreter*innen vieler junger Menschen und Organisationen in Deutschland unsere Sorge um die Zukunft der Landwirtschaft betonen und Sie auffordern, Verantwortung für Klimaschutz und Klimaanpassung in der Landwirtschaft zu übernehmen. Nicht die Landwirt*innen sind alleinig schuld an Klimakrise, schlechten Grundwasserwerten und Artensterben. Nein, die fehlgeleitete Agrarpolitik in Deutschland und Europa ist zum großen Teil dafür verantwortlich. Als Landwirtschaftsministerin liegt es in Ihrer Hand die kommende Agrarpolitik zu verändern. Eine Veränderung, die von vielen Landwirt*innen und auch von uns herbeigesehnt wird. Seien Sie mutig.