SAVE THE DATE: Gemeinsam demonstrieren am 19. Januar 2019

Gemeinsam mit vielen anderen Unterstützern und Gleichgesinnten wird PAN Germany am 19. Januar 2019 wieder für eine ökologisch verträgliche, klimagerechte und sozialakzeptierte Landwirtschaft in Berlin auf die Straße gehen. Wir haben die Agrarindustrie satt und wollen Bäuerinnen und Bauern unterstützen, die Tiere artgerecht halten, insektenfreundlichen Anbau betreiben und gute Lebensmittel ohne gefährliche Pestizidcocktails herstellen!
PAN trifft sich um 11:30 Uhr am Infostand der Agrar Koordination vor dem Brandenburger Tor. Richtig los geht es von dort um 12 Uhr.

Landwirtschaft geht uns alle etwas an! Wenn nicht als Bäuerinnen und Bauern, dann als Verbraucherinnen und Verbraucher. Alle PAN-Freunde sind willkommen, mit uns gemeinsam zu demonstrieren. Wir treffen uns um 11:30 Uhr  am Infostand der AgrarKoordination vor dem Brandenburger Tor.

Seit 2011 findet die große Wir-haben-es-satt Demo immer im Januar während der „Grünen Woche“ in Berlin statt. Neben Bäuerinnen und Bauern, von konventionell bis bio, von Tierhaltung bis Ackerbau sind dort BäckerInnen, KöchInnen, ImkerInnen, Natur- und TierschützerInnen, UmweltaktivistInnen, Aktive der Entwicklungszusammenarbeit, engagierte Jugendliche, VerbraucherInnen, Menschen aus Stadt und Land und viele mehr vertreten.

Mehr Infos zur Demo unter https://www.wir-haben-es-satt.de/informieren/aufruf/




Deutscher Naturschutztag fordert umfassenden Schutz mariner Lebensräume – auch vor Pestizid-Belastungen

Um unsere Meere und Küsten ist es schlecht bestellt: Klimawandel, Versauerung, nicht nachhaltige Fischereipraktiken und Aquakulturen, militärischer Nutzung, Verlärmung, Vermüllung, Belastung durch Nähr-und Schadstoffe aus der Landwirtschaft und weitere Faktoren tragen zum schlechten Zustand der Meere bei.

Die 1300 TeilnehmerInnen des 35. Deutsche Naturschutztages befasste sich vom 25.9. bis 29.-09.18 intensiv mit den drängenden Problemen des Meeresschutzes und fassten ihre Forderungen an Politim und Zivilgesellschaft abschließend in der Kieler Erklärung „Klarer Kurs für Meere und Küsten“ zusammen.

Im Fokus der Erklärung steht der nachhaltige Schutz der marinen Lebensräume und Lebensgemeinschaften. Die TeilnehmerInnen fordern in der Kieler Erklärung, u.a. die Einträge von Nähr- und Schadstoffen erheblich zu reduzieren. Dabei wird auch die Belastung mit Pestiziden thematisiert. Hierzu heißt es in der Erklärung: „Vor allem die intensive Landwirtschaft trägt über diffuse Einträge von Nährstoffen und Pestiziden neben Abwässern aus der Schifffahrt, Klärschlämme sowie diffuse Einträge über die Luft (…) maßgeblich zur Belastung bei.“

Daher fordern die TeilnehmerInnen des 34. DNT:
• Die Konsequente Ausrichtung der Agrarpolitik an nachhaltigem Ressourcen- und Gewässerschutz.
• Die Einführung einer Stickstoffüberschuss- und Pestizidabgabe; Aufhebung der Freistellung der Landwirtschaft beim Abwasserabgabengesetz.
• Ein Gesetzliches Verbot bzw. eine drastische Reduktion des Ackerbaus, der Düngung und des Pestizideinsatzes in den Überschwemmungsgebieten an Fließgewässern.

Die Teilnehmer heben hervor: Der umfassende Schutz der Meere betrifft die Weltgemeinschaft ebenso wie jeden Staat und letztlich auch jeden einzelnen Menschen. Alle müssen handeln. Ein Nichthandeln gefährdet unser aller Zukunft und die der Meeresnatur in unverantwortlicher Weise. Daher fordern die Teilnehmenden des 34. Deutschen Naturschutztags die Landesregierungen, die Bundesregierung, die Europäische Union sowie die Staatengemeinschaft auf, umgehend die in der Erklärung genannten Schritte anzugehen und die notwendigen Lösungen umzusetzen. Nichtregierungsorganisationen sind aufgefordert, diesen Prozess aktiv zu begleiten, konsequent zu unterstützen und die notwendige Umsetzung kontinuierlich einzufordern.