Biozidbelastung stoppen und Gewässerschutz stärken:

Die Wakenitz-Verordnung und das Antifoulingverbot für Sportboote

Am Beispiel der Region der Ratzeburger Seen und der Wakenitz in Schleswig-Holstein zeigt das Informationspapier, dass es sehr wohl möglich ist, auf toxische Antifoulinganstriche zu verzichten und auf umweltschonendere Maßnahmen umzusteigen, um Bootsrümpfe von lästigem Bewuchs freizuhalten.

Biozidbelastung stoppen und Gewässerschutz stärken

Biozidbelastung stoppen und Gewässerschutz stärken

Datum: 27. Februar 2018 272.41 KB

Biozidbelastung stoppen und Gewässerschutz stärken: Die Wakenitz-Verordnung und das Antifoulingverbot...

 




Biozidhaltige Antifouling-Produkte für Sportboote: Vermarktungspflichten und Verbraucherrechte

Verbraucher haben das Recht, auf den ersten Blick erkennen zu können, ob ein Bewuchsschutz für Boote umweltschädliche Biozide enthält oder nicht. Das Informationsblatt fasst die wichtigsten rechtlichen Regelungen für Werbung und Kennzeichnung zusammen und empfiehlt Sachkunderegeln für Verkauf und Verwendung sowie mehr Förderung und Einsatz biozidfreier Alternativen.

 

 




Dokumentation des Webinars „Aktuelle Entwicklungen beim Bewuchsschutz für Sportboote“

vom 9. Februar 2017

Das Webinar bot aktuelle Informationen von Experten und Praktikern rund um das Thema Bewuchsschutz bei Sportbooten. Thematisiert wurden gesetzliche Regelungen und Verbraucherrechte beim Einsatz von Antifoulinganstrichen, die Möglichkeiten biozidfreier und damit umweltschonenderer Alternativen sowie Erfahrungen aus der Sportbootpraxis.
Das vom Pestizid Aktions-Netzwerk (PAN) e.V. organisierte Webinar richtete sich insbesondere an interessierte Sportbootseigner und an die Segler- und Sportbootverbände.

Folgende Vorträge wurden gehalten

Mitschnitt des Webinars




„Ihr Manöver für Umwelt und Gesundheit: Alternativen zu Biozid-Antifoulings“

Gemeinhin gibt es viele Regelungen und Risikominderungsmaßnahmen, um Einträge umweltgefährlicher Chemikalien in Flüsse, Seen und in die Meere zu vermeiden. Eine der wenigen Ausnahmen, bei dem ein solcher Eintrag bewusst in Kauf genommen wird, sind die Beschichtungen von Bootsrümpfen mit biozidhaltigen Antifouling-Anstrichen. Sie sollen den Bewuchs – das Fouling – am Rumpf verhindern.

Das neue PAN-Faltblatt möchte konkrete Anregungen für biozidfreie Verfahren zum Bewuchsschutz in Binnengewässern geben und für einen Wassersport werben, der im Einklang mit dem Schutz von Umwelt und Gesundheit steht.
Bald beginnt die neue Sportbootsaison. Viele Eigner und Vereine starten jetzt damit, ihre Boote klar zu machen. Besonders in Binnengewässern, wo der Bewuchsdruck vergleichsweise gering ist, können biozidfreie Alternativen eingesetzt werden. Allzu oft wird aber noch immer zur chemischen Keule gegriffen, obwohl es nicht notwendig wäre.

Die Vermeidung auf Biozid-Antifoulings ist notwendig, denn die Wirkstoffe wirken als Gifte gegenüber Wasserlebewesen. Alle auf dem Markt befindlichen Produkte sind deshalb umweltgefährlich und können auch Risiken für die menschliche Gesundheit bergen. Sie werden vom Bootsrumpf kontinuierlich in die Gewässer freigesetzt, besonders stark bei selbstpolierenden, erodieren Beschichtungen. Außerdem bestehen Risiken für Gesundheit, Böden und Gewässer bei unsachgemäßer Be- und Entschichtung oder bei der Reinigung der Boote.
Aus PAN-Sicht sollten Bootseigner, Sportbootverbände, Werften und auch der Fachhandel gemeinsam und im Gespräch mit Experten bereits vorhandene Angebote biozidfreier Verfahren stärker nutzen und neue Innovationen auf diesem Gebiet fördern. Giftige Biozid-Antifoulings gehören nicht in unsere Gewässer.

PAN-Faltblatt: „Ihr Manöver für Umwelt und Gesundheit: Alternativen zu Biozid-Antifoulings“

PAN-Faltblatt: „Ihr Manöver für Umwelt und Gesundheit: Alternativen zu Biozid-Antifoulings“

Datum: 7. März 2016 314.86 KB

Bald beginnt die neue Sportbootsaison. Viele Eigner und Vereine starten jetzt damit, ihre Boote klar...




PAN-Faltblatt: „Ihr Manöver für Umwelt und Gesundheit: Alternativen zu Biozid-Antifoulings“

Bald beginnt die neue Sportbootsaison. Viele Eigner und Vereine starten jetzt damit, ihre Boote klar zu machen. Dazu gehört auch der Bewuchsschutz am Rumpf. Das neue Faltblatt gibt Anregungen für umweltschonende Verfahren statt des Einsatzes umweltgefährlicher biozidhaltiger Antifouling-Beschichtungen.




ZINEB – Antifouling-Wirkstoff und hormonell wirksamer Schadstoff

Zineb, ein Antifouling-Wirkstoff, steht unter dem Verdacht hormonschädigende Eigenschaften zu besitzen. Die EU-Kommission hat den Wirkstoff dennoch für 1o Jahre genehmigt, auch für den Einsatz durch nicht-professionelle Anwender.