Children’s playgrounds contaminated with pesticides from apple and wine orchards

Brussels, 21.05.2019. Press release. Unique worldwide scientific study on pesticide contamination of playgrounds in South-Tyrol (Italy) published. Research team shares concerns about endocrine disruptors.




Zögern statt Handeln: EU drückt sich vor konkreten Maßnahmen zum Umwelt- und Gewässerschutz vor Tierarzneimitteln

Hamburg, 22.03.2019. Pressemitteilung.

Zunehmend sind Gewässer durch Verschmutzungen bedroht – dazu zählen auch hochwirksame Arzneimittel aus der Tierhaltung, die auf direktem Weg in die Umwelt gelangen. Anlässlich des internationalen Weltwassertages 2019 macht PAN Germany darauf aufmerksam, dass der Schutz von Gewässern vor umwelt- und gesundheitsgefährdenden Tierarzneimitteln ein prioritäres Ziel sein muss, um schadstofffreies Wasser als Lebensgrundlage für Natur und Mensch zukünftig gewährleisten zu können. Nach mehr als drei Jahren der Verzögerungen legte die EU Kommission in diesem Monat endlich den lang erwarteten Strategischen Ansatz für Arzneimittel in der Umwelt (PiE) zur Bewältigung der Gefahren durch die Freisetzung von Arzneimitteln in die Umwelt und die Gefahren für die menschliche Gesundheit vor. Die Hoffnung von Gesundheits- und Umweltschützern, wie PAN Germany, dass die neue Strategie ein wegweisendes Leitdokument im Kampf gegen die zunehmende Belastung von Gewässern mit Human- und Tierarzneimitteln sein würde, wurde enttäuscht. Statt der erwarteten konkreten Maßnahmen zur Eindämmung von Arzneimitteleinträgen und zur Reduzierung des Belastungsrisikos, auch hinsichtlich der Bekämpfung von antimikrobiellen Resistenzen (AMR), konzentrieren sich die meisten der vorgeschlagenen Maßnahmen auf „ermutigen“, „erwägen“ und „erforschen“.

Längst belegen zahlreiche Studien den Zusammenhang von Antibiotikarückständen und der Entwicklung und Verbreitung von AMR in Gewässern und Böden. Umso erschreckender ist, dass im strategischen Ansatz der EU Kommission erklärt wird, dass es keinen eindeutigen Zusammenhang zwischen dem Auftreten von Arzneimitteln in der Umwelt und den Auswirkungen auf die menschliche Gesundheit gibt. Trotz der Tatsache, dass das Umweltprogramm der Vereinten Nationen die Umweltverschmutzung durch AMR als eine der größten neu auftretenden Gesundheitsgefahren anerkannt hat, wird die Umsetzung konkreter Maßnahmen zur Bekämpfung weiter aufgeschoben mit dem Verweis auf die Notwendigkeit erst mehr Erkenntnisse sammeln zu müssen.

Tamara Gripp, Referentin für Landwirtschaft und Umwelt von PAN Germany, sagt: „Grundsätzlich unterstützt PAN Germany den Ansatz, weitere Erkenntnisse zu gewinnen, um die komplexen Zusammenhänge zwischen Umweltbelastungen durch Arzneimittel, der Entwicklung und Verbreitung von AMR und der Gefahren für Menschen, Umwelt und Naturhaushalt besser zu verstehen. Doch darf das nicht dazu führen, dringend benötigte und längst empfohlene Maßnahmen wie Verbesserungen in der Tierhaltungspraxis und die Festsetzung von Grenzwerten weiter hinauszuzögern.“

Zwar schlägt die Strategie eine Reihe wichtiger Maßnahmen vor, wie z.B. die Verbesserung der Behandlung von kommunalen Abwässern und die Erweiterung der Herstellerverantwortung, doch ignoriert sie andere dringend notwendige Maßnahmen, wie die Verbesserung von Tierhaltungssystemen, durch die die Tiergesundheit erhalten und eine verantwortungsvolle Reduktion des Tierarzneimittelbedarfs umgesetzt werden kann.

Der Strategische Ansatz zu Arzneimitteln in der Umwelt der EU Kommission ist nicht konkret genug, um die Umwelt vor den Gefahren durch Arzneimittelbelastungen und Antibiotikaresistenzen aus der intensiven Tierproduktion zu schützen. Wir hatten auf verbindliche Vorgaben gehofft, wie Konzentrationsgrenzwerte für Arzneimittelrückstände in Gewässern und Böden und auf einer Stärkung des Vorsorgeprinzips. Leider hat die EU Kommission die Chance vertan, vorsorgende Maßnahmen zu stärken, die bekanntermaßen dazu beitragen, die Tiergesundheit zu verbessern und somit den Bedarf an Tierarzneimitteln zu reduzieren. Gerade bezüglich einer Verbesserung des Tierwohls und der Unterstützung artgerechter Tierhaltung bleibt die Strategie hinter ihren Möglichkeiten weit zurück“, ergänzt Tamara Gripp von PAN Germany.

Nach Jahren der Verzögerung ist die Veröffentlichung des strategischen Ansatzes der EU Kommission aus Sicht von PAN Germany lediglich als Teilerfolg zu betrachten. Umso mehr sind nun die Mitgliedstaaten der EU aufgerufen, mit Ambition und Ehrgeiz auf den strategischen Ansatz aufzubauen und umfassende Maßnahmen zur Reduktion und Vermeidung der Umweltverschmutzung mit Arzneimitteln aus der Human- und Veterinärmedizin umzusetzen.

 

Kontakt

Tamara Gripp, Tel. 040-3991910-23, E-Mail: tamara.gripp[at]pan-germany.org

 

Weitere Informationen

Erklärung der EU Kommission

Strategic approach to pharmaceuticals in the environment

Pressemitteilung der Vereinten Nationen

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Joint statement - Europe must align policies to tackle Pharmaceuticals in the Environment

Datum: 17. Mai 2018 169.72 KB

The signatories urge European policymakers to ensure that Europe’s response to the threat posed by...

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PAN Stellungnahme: Aufruf für mehr Tierwohl in der Nutztierhaltung

Datum: 4. Oktober 2018 244.04 KB

Im erbitterten Kampf um immer niedrigere Preise hat sich die Tierproduktion in Deutschland und weltweit...




Antibiotics from animal husbandry are a threat to human health and the environment

Coughs and sniffles, colds and flu? Every winter, there is a sharp rise in the number of people suf-fering from these infections. In many cases, doctors prescribe antibiotics. Antibiotics are highly ef-fective, potentially life-saving pharmaceuticals – but only as a treatment for bacterial infections. They have no effect on viral infections, which are the cause of ninety percent of infectious respiratory ill-nesses. The inappropriate or excessive use of antibiotics has substantial risks, because it contrib-utes to the development of resistant bacteria, which renders these antibiotics less and less effective. As a result, there may no longer be a cure for some bacterial infections. Multidrug-resistant patho-gens have become a serious global problem that threatens human health and the environment.




Gemeinsame NGO Stellungnahme: Opinion of NGOs in the EU SAICM Beyond 2020

The mandate of SAICM will end in 2020. We have now an opportunity to develop an ambitious international framework to prevent and eliminate adverse impacts on the health of people and the environment, across the lifecycle of chemicals and wastes. It is important to preserve the multi-stakeholder and multi-sectorial character of SAICM while making sure that it contains the possibility to include legally binding obligations, together with national measures for meeting those obligations. Consideration should be given to a legally binding overarching global framework for the sound management of chemicals.




Europäische NGOs beziehen Stellung zu einem zukünftigen SAICM nach 2020

Industrie- und Agrochemikalien führen weltweiten zu massiven Gesundheits- und Umweltproblemen. Mithilfe der freiwilligen Rahmenvereinbarung „SAICM“ (Strategic Approach to International Chemicals Management) wurde seit 2006 auf UN Ebene versucht, die mit der Verwendung und Herstellung von Chemikalien verbundenen erheblichen nachteiligen Auswirkungen auf die Umwelt und die menschliche Gesundheit zu mindern. 2020 endet die derzeitige Rahmenvereinbarung.

Die in dem Multi-Stakeholder-Prozess beteiligen NGOs engagieren sich nun, einen ehrgeizigen internationalen Rahmen für ein SAICM nach 2020 mit zu entwickeln.

Vor dem Hintergrund des heute und morgen stattfindenden „informal SAICM EU /JUSSCANNZ meeting“ in Brüssel, haben NGOs aus der EU Schlüsselelemente für ein zukünftiges SAICM nach 2020 aufgezeigt. Ein Schwerpunkt liegt aus Sicht der NGOs dabei auf der Möglichkeit, neue rechtsverbindliche Verpflichtungen im Rahmen von SAICM festzulegen. Ein Beispiel für ein notwendiges rechtsverbindliches Element aus Sicht von PAN und vieler anderer NGOs ist ein Verbot hochgefährlicher Pestizide (HHPs) und deren Ersatz durch agroökologische Praktiken.

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Gemeinsame NGO Stellungnahme: Opinion of NGOs in the EU SAICM Beyond 2020

Datum: 18. Februar 2019 623.05 KB

The mandate of SAICM will end in 2020. We have now an opportunity to develop an ambitious international...




Manifesto of the CITIZENS FOR SCIENCE IN PESTICIDE REGULATION

The European Union has one of the best regulations for pesticides in the world – in theory. But it is not implemented in practice. A new coalition, “Citizens for Science in Pesticide Regulation”, has launched this manifesto to call for reform. We are asking groups and individuals to sign up in support of this initiative.




Gemeinsam für einen besseren Schutz vor Pestiziden in Europa

Heute erfolgt in Brüssel der offizielle Start der europaweiten Initiative „Citizens for Science in Pesticide Regulation“ (Bürger für Wissenschaftlichkeit bei der Pestizidregulierung), die von über 100 Organisationen und 25 Wissenschaftlern unterstützt wird. Der Start der Initiative erfolgt zu einem kritischen Zeitpunkt, denn im Rahmen des sogenannten REFIT-Programms überprüft die Europäische Kommission derzeit die geltende Pestizidgesetzgebung (Verordnung 1107/2009).

Dies nahm das „Citizens for Science“-Bündnis zum Anlass, in einem Manifest die Schwächen der derzeitigen Gesetzgebung zu analysieren und Vorschläge zu seiner Verbesserung zu präsentieren. In dem Manifest werden neben der Berücksichtigung neuer wissenschaftlicher Erkenntnisse  in der Pestizidgesetzgebung vor allem volle Transparenz und die strikte Vermeidung von Interessenkonflikten bei deren Anwendung gefordert.

Es ist höchste Zeit, die Geheimniskrämerei bei der Pestizidgenehmigung zu beenden und die Schlupflöcher zu schließen, durch deren Existenz nach wie vor hochgefährlicher Pestizide in der EU vermarktet werden. Der Einsatz von Pestiziden darf nur das allerletzte Mittel sein, wenn alle nichtchemischen Alternativen erprobt wurden und versagt haben.

Mehr Informationen dazu auf der Citizens for Science in Pesticide Regulation Website

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Manifest der CITIZENS FOR SCIENCE IN PESTICIDE REGULATION

Datum: 31. Oktober 2018 1.46 MB

Die Europäische Union hat eine der besten Pestizidverordnungen der Welt – auf dem Papier. Aber in...

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Manifesto of the CITIZENS FOR SCIENCE IN PESTICIDE REGULATION

Datum: 31. Oktober 2018 1.50 MB

The European Union has one of the best regulations for pesticides in the world – in theory. But it...

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Europeans join forces calling for a higher level of protection from pesticides

Datum: 31. Oktober 2018 977.80 KB

Coalition CITIZENS FOR SCIENCE IN PESTICIDE REGULATION, press release. 31.10.2018. European regulators...




Strategischer Ansatz zu Arzneimitteln in der Umwelt

Human- und Tierarzneimittel gelangen auf vielfältige Weise in unsere Umwelt und sind nicht nur ein Risiko für Ökosysteme, sondern auch für die Gesundheit von Menschen und Tieren. Deshalb ist es unhaltbar, dass aktive pharmazeutische Wirkstoffe (APIs) derzeit von der EU-Umweltregulierung ausgenommen sind. Angesichts der Befürchtungen über Abschwächungen des langerwarteten strategischen Ansatzes zu Arzneimitteln in der Umwelt (PiE) fordern europäische NGOs, Wasserversorger und Investitionsunternehmen mit einem offenen Brief an EU Präsident Juncker die EU Kommission auf, sicherzustellen, dass wichtige Maßnahmen zur Bewältigung dieser Probleme in den strategischen Ansatz aufgenommen werden.

In diesem Zusammenhang muss besonders der wachsenden Bedrohung durch antimikrobielle Resistenzen und den verheerenden Auswirkungen auf die menschliche Gesundheit Rechnung getragen werden. Große Mengen an Antibiotika werden in der Tierhaltung und -zucht verwendet. Es ist unverantwortlich, dass in der intensiven Tierhaltung Arzneimittel zur Kompensation von Defiziten bei Unterbringung, Zucht und Management eingesetzt werden. Dieser Missstand trägt maßgeblich zur Umweltverschmutzung bei und erhöht das Risiko der Resistenzbildung. Weil gesunde Tiere keine Arznei brauchen, fordert PAN Germany, die Einführung von EU-weiten Maßnahmen zur Verbesserung des Tierwohls in der Tierhaltung, um die Tiergesundheit zu gewährleisten und den Bedarf an Medikamenten wirksam zu reduzieren.

Weitere Infos: Pressemitteilung von Changing Market Foundation

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Joint statement - Europe must align policies to tackle Pharmaceuticals in the Environment

Datum: 17. Mai 2018 169.72 KB

The signatories urge European policymakers to ensure that Europe’s response to the threat posed by...

 

Fotorechte: Kühe: adel_pixelio




Global network responds to UN Symposium on Soil Pollution

PAN International calls for investment in agroecology

Press release.

April 30, 2018. On May 2, experts from around the world will gather in Rome for a global symposium on soil pollution. The event, organised jointly by several UN agencies, offers an important opportunity to highlight the urgent need to invest in soil health, according to the leaders of Pesticide Action Network (PAN) International.

PAN leaders from all of the network’s regional centers participated in the recent UN Food and Agriculture Organization (FAO) Symposium on Agroecology, and note the important connections between the two events. Specifically, PAN applauds the concept note for the Soil Pollution symposium, which highlights pesticide use as an important cause of soil pollution: “The three major pathways responsible for the introduction of diffuse pollutants into soil are (i) atmospheric deposition, (ii) agricultural inputs, and (iii) flood events. Causes of pollution tend to be dominated by the transport of pollutants by erosion processes (wind and water erosion and sedimentation), and excessive nutrient and pesticide applications, heavy metals, POPs and inorganic pollutants.” (FAO and ITPS, 2015a).

The Global Symposium on Soil Pollution is being organised by FAO’s Global Soil Partnership, along with the Intergovernmental Technical Panel on Soils (ITPS), the Secretariats of the Basel, Rotterdam and Stockholm Conventions, the UN Environment Program and the World Health Organization.

It aims to provide scientific evidence to support action to prevent and reduce soil pollution for increased food safety, food security and nutrition and ecosystem services. It also calls for the restoration of polluted sites, with the first step being implementation of the Voluntary Guidelines for Sustainable Soil Management.

PAN International welcomes the joint initiative, and urges participants to fully recognize the damaging effects of Highly Hazardous Pesticides (HHPs), and calls on those developing the voluntary soil guidelines to include an overall objective of phasing out HHPs and reducing dependency on agricultural pesticides.

“This month marks the 10-year anniversary of release of the UN and World Bank-sponsored International Assessment of Agricultural Knowledge Science & Technology for Development report,” notes Henriette Christensen of PAN Europe. “This pathbreaking report was approved by all participating European, Asian, African and Latin American countries, and called for increased investment in agro-ecological approaches to pest management and action to reduce pesticide dependence.”

“Since the 2015 international year of soils, public awareness has grown about the fundamental importance of healthy soil,” says Dr. Margaret Reeves, senior scientist at PAN North America. “Vibrant, diverse soil biology is a critical driver of soil function — ensuring plant access to nutrients, air and water, and resistance to pests and diseases. There’s a growing body of scientific evidence showing the harmful impacts of petroleum-derived pesticides and fertilizers on this critical soil biology.” (1)

“FAO is working with countries to phase out HHPs, which are defined according to a set of criteria established by the Joint Meeting on Pesticide Management,” adds Sarojeni Rengam of PAN Asia and the Pacific. “In 2015, the 4th International Conference on Chemicals Management recommended that in taking action on HHPs, emphasis should be on promoting agroecologically based approaches. There should therefore be close collaboration between these two areas of work.”

“We must see coordination among international agreements to avoid the continuous contamination of soils with pesticides and other chemicals, and proceed rapidly with the soil remediation,” agrees Javier Souza, the Regional Coordinator for PAN Latin America. “The science of agroecology reminds us that healthy soils are integral to resilient and sustainable agroecosystems — which in turn enable the feeding and development of healthy people.”

Ndéye Maïmouna Diene, PAN Africa’s director, highlights the particular importance of effective decontamination of polluted sites. “Africa is a continent that faces pollution problems due mainly to ongoing use and abuse of extremely dangerous pesticides,” says Diene. “We call for the establishment of policies that preserve the health of our people, our soil and the environment. We are convinced that agroecology is the safest way to fight pollution in the continent.”

“Healthy soils underpin all agricultural production,” adds Keith Tyrell, director of PAN-UK. “Excessive use of agrochemicals is damaging soil quality and undermining our ability to feed ourselves in the long term. We need to switch to more sustainable, agroecological farming systems that conserve and improve soil quality, now.”

PAN leaders also note that actions under three existing global instruments focused on chemicals have significant potential to address soil pollution:

  • The Rotterdam Convention on the Prior Informed Consent Procedure for Certain Hazardous Chemicals and Pesticides in International Trade;
  • The Stockholm Convention on Persistent Organic Pollutants (POPs); and
  • The Basel Convention on the Control of Transboundary Movements of Hazardous Wastes and their Disposal.

In addition, the Third Session of the United Nations Environmental Assembly adopted a resolution in 2017 calling for accelerated collaboration to address and manage soil pollution, The declaration aims to work towards a pollution- free world.

Note (1):  For instance does a recent EU wide study show that glyphosate persists

For more information:

PAN Africa, Ndéye Maïmouna DIENE, maimounadiene@pan-afrique.org, 221775449689

PAN Asia Pacific, Sarojeni Rengam, sarojeni.rengam@panap.net

PAN Latin America, Javier Souza Casadinho, javierrapal@yahoo.com.ar, 11 15 3617 1782

PAN North America, Kristin Schafer, kristins@panna.org, 10119165883100

PAN Germany, Susan Haffmans, susan.haffmans@pan-germany.org, 49(0)40-3991910-25

PAN United Kingdom, Keith Tyrell, keithtyrell@pan-uk.org, 447588706224

PAN Europe, Henriette Christensen, henriette@pan-europe.info, +3223186255

Pesticide Action Network (PAN) International is a network of over 600 participating nongovernmental organizations, institutions and individuals in over 90 countries working to replace the use of hazardous pesticides with ecologically sound and socially just alternatives. PAN was founded in 1982 and has five independent, collaborating Regional Centers that implement its projects and campaigns.




Pharmaceutical Pollutants in Water and the Revision of the EU Groundwater Directive

A survey of numerous older and more recent scientific publications shows that residues from pharmaceuticals are increasingly found in the environment, including groundwater.