Lesetipp: Schutz oder Profite? Wo stehen wir im internationalen Chemikalienmanagement?

In zwei Wochen beginnt die Weltchemikalienkonferenz in Genf (16.-20. Nov. 2026). Zeitlich gut gewählt widmet sich die neuste Ausgabe des Rundbriefs des Forums für Umwelt und Entwicklung der Frage, was die internationale Gemeinschaft tut, um die steigende chemische Verschmutzung unseres Planeten und die Folgen für unsere Gesundheit und Umwelt einzudämmen.

Nach Klimakrise und dem Verlust der Artenvielfalt stellt die globale Verschmutzung durch Chemikalien und Abfälle die dritte planetare Krise dar. Die Chemikalienkonferenz muss beweisen, dass sie Fortschritte macht, auf dem Weg zur Erreichung der 28 Ziele des 2023 in Bonn verabschiedeten globalen Rahmenwerks zum internationalen Chemikalienmanagement (Global Framework on Chemicals – GFC).

Gemeinsam mit PAN International engagiert sich PAN Germany im GFC vor allem für das Phase-out von hochgefährlichen Pestiziden (HHPs), ihrem Ersatz durch nicht-chemische, (agrar)ökologische Alternativen und dem Abbau von Doppelstandards. Zudem setzt sich PAN im GFC für mehr internationales Engagement zum Schutz vor PFAS und EDCs ein.

Der aktuelle FUE-Rundbrief wirft einen Blick auf das internationale Chemikalienmanagement und befasst sich mit der Frage, wie sich globale Gerechtigkeit in der Chemikalienpolitik verwirklichen lässt. Im Hinblick auf die bevorstehende Chemikalienkonferenz benennt der Rundbrief Herausforderungen und Erwartungen an die Konferenz und an die Politik. Zudem zeigt er die Möglichkeiten der Zivilgesellschaft auf, diesen Weg kritisch zu begleiten.

Rundbrief II/2026: Schutz oder Profite – Wo stehen wir im internationalen Chemikalienmanagement?